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SUMMARY:Alte Weberei Rödingen: Herbstausstellung
DESCRIPTION:Die Galerie Alte Weberei Rödingen lädt ein zu ihrer Herbstausstellung ein\, die am Samstag\, 11. September\, um 15 Uhr beginnt. Die ausstellenden Künstlerinnen sind Anja Grimm\, Claudia van Koolwijk\, Gabriele Liffers\, Gisela Machalz und Andrea Mohr. \nAnja Grimm\, Bonn\, studierte Kunst und Deutsch an der Universität Köln. In ihrer künstlerischen Auseinandersetzung stehen die Begriffe Reduktion\, Geometrie und Rhythmus im Vordergrund. Als Ausgangspunkt steht jeweils die geometrische Formgebung. Daraus entwickelt sie aus Freude an der Gestaltung und experimenteller Lust immer neue Formen- und Oberflächenstrukturen aus meist abgelegtem Papier. Dabei ist ihr Augenmerk auf die Sinnlichkeit des Materials Papier gerichtet\, was sie mit der Farbe Weiß oder im Kontrast mit der Farbe Schwarz betont und hervorhebt. Sie bespielt die Scheune unter anderem mit einer im Raum schwebenden Arbeit\, einer Hommage zum 250. Geburtstag Ludwig van Beethovens\, deren Ausgangspunkt der wilde Haarschopf Beethovens bildet\, eine symbolhaft angedeutete Silhouette. In ihrer Installation transformiert sie van Beethovens Auseinandersetzung mit dem Humanismus in die heutige Zeit mit besonderem Augenmerk auf die Flüchtlingskrise.  \nClaudia van Koolwijk\, Düsseldorf\, war Meisterschülerin von Alfonso Hüppi und Fritz Schwegler an der Düsseldorfer Kunstakademie. Seit Mitte der 80er Jahre arbeitet sie als Künstlerin und Fotografin. Von Anfang an begleitete das Werken mit Papier und textilen Stoffen ihre fotografische Arbeit. Aktuell sind Embroidery-Projekte hinzugekommen\, die sie in der Rödinger Ausstellung präsentiert. Ihre Stickbilder-Welt ist geprägt von ihrem Interesse an der sichtbaren Natur\, ihrer Lebendigkeit\, Sinnlichkeit und Farbigkeit. Dazu kommen die Reize des Übersinnlichen\, Geisterwelten\, Magie und Alchimie\, aber auch der reiche Bildschatz der Kunstgeschichte selbst\, sei es die Buchmalerei oder auch die Bildnerei der „Outsider Art“. Es sind Stickarbeiten mit dem Charakter von Bildwerken. Hier wird nichts „versäubert“\, wie es im Handarbeitsunterricht heißt. Van Koolwijk geht es nicht um Fleiß oder Fehlerlosigkeit\, die zu den notwendigen Kriterien von (Kunst-)Handwerk gehören\, sondern um künstlerisches Handeln. \nGabriele Liffers\, Düsseldorf\, studierte an der FH Köln Kunst und Design mit Schwerpunkt Radierung und Lithographie. Von der Druckgraphik kommend bleibt auch für die Malerin die Liebe zum Papier\, das sie in eigens entwickelten Verfahren und Techniken aufarbeitet. Sie versetzt das Grundmaterial mit verschiedenen Substanzen\, die gipsartig als strukturelle Grundlage ihrer Bilder dienen. Motivisch bewegen sich ihre Arbeiten zwischen Figürlichkeit und Abstraktion. Die oftmals nur in Umrissen schemenhaft angedeuteten Figuren sind entindividualisiert\, oft gesichts- und geschlechtslos. Sie beleben die Bilderwelt wie geheimnisvolle Akteure\, sie wirken friedvoll und losgelöst von den Problemen des Alltags. \nGisela Machalz\, Düsseldorf\, zum sechsten Mal Gast in der Galerie\, präsentiert ihre neuesten plastischen Arbeiten aus gebrannter Erde\, Objekte aus ihren unterschiedlichen\, aber im Verhältnis zueinander stehenden Werkgruppen. Während in ihren früheren Skulpturen eine Auseinandersetzung mit ihrem Verhältnis zur Welt Thema war\, stellt sie jetzt die Suche nach der für sie richtigen Formgebung in den Mittelpunkt ihres Wirkens. Ihre primären Arbeitsmaterialien sind Ton und Lehm\, oft in Verbindung mit Metall\, textilem Gewebe oder Naturmaterialien. In ihren Skulpturen empfindet sie Lebensspuren in der Natur nach\, Spuren von Verwandlung und Vergehen\, aber auch Spuren der Verletzung und Vernarbung.  \nAndrea Mohr\, Düsseldorf\, ausgebildet als Vergolderin in Düsseldorf\, studierte Kunstgeschichte bei Christie`s\, London\, und an der Akademie der bildenden Künste\, Wien. Sie ist Malerin und Objektkünstlerin. Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Verbindung von Vergangenem und Gegenwärtigem. Diese Zeitphänomene finden erzählerisch auf Leinwand und auf ihren Holzobjekten statt. Am Rhein wohnend und arbeitend\, sind Flusslandschaften Thema ihrer Arbeit\, aus Treibholz entstehen ihre Kunstobjekte. Sie bearbeitet sie mit Blattgold und -silber und gibt so dem angeschwemmten\, aus den bisherigen Zusammenhängen herausgerissenen Hölzern Bedeutung und einen neuen Wert. \nDie Ausstellung der Galerie Alte Weberei in Titz-Rödingen\, Agricolastraße 12\, ist geöffnet am 18.\, 19.\, 25. und 26. September jeweils von 15 Uhr bis 19 Uhr. Um Beachtung der geltenden Pandemie-Vorschriften wird gebeten. \n
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