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SUMMARY:Ausstellung "Fäden" im Hexenturm
DESCRIPTION:Verbundene Sieben: Die Gruppe art-spätschicht\, die bereits 2017 unter dem Titel „Bänder“ den Hexenturm zu einer Gesamtinstallation werden ließ\, hat mit dem Thema weitergearbeitet und den coronabedingten Rückzug für Kundschaften ins Innere genutzt. Die genauere Betrachtung des „Bandes“ führte zu dessen Struktur und seiner Bestandteile und damit zu den konstituierenden „Fäden“\, die nunmehr im Fokus stehen. Sieben Kulturschaffende zeigen\, wie sie miteinander verbunden sind.  \nDie Ausstellung zum Thema Fäden eröffnet der Kunstverein Jülich im Jülicher Hexenturm\, Kleine Rurstraße\, am Samstag\, 10. Juli\, um 12 Uhr. Die Finissage wird Sonntag\, 18. Juli\, ab 12 Uhr begangen. Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung ist von Samstag\, 10. Juli\, bis Sonntag\, 18. Juli\, samstags und sonntags von 12 bis 17 Uhr geöffnet. \nHans Peter Bochem überdehnt seine Fäden zu Holzskulpturen\, woraus er ein „Näh-Set“ entstehen lässt. Mit einer weiteren Serie zum Thema schafft er dreidimensionale Bildkompositionen\, wobei er durch die Verwendung unterschiedlicher Materialien die Spannbreite der Fadenziehung auslotet. Fotografien zeigen Fäden in abstrakter Darstellung. Sein Anliegen ist es\, ganz unterschiedliche Sichtweisen zum Thema auszuarbeiten. \nLeo Brenner formt\, knickt\, klebt\, zieht und schneidet Fäden\, um mit ihnen eine neue Bildsprache zu erfinden. Sie können etwas Gezwirntes\, Gestricktes\, Gedrehtes sein\, das sich knüpfen\, verbinden und wickeln lässt. Fäden symbolisieren für ihn etwas Filigranes\, aber auch ein gedankliches Geflecht\, zum Beispiel der lebenslange Faden\, der Schicksalsfaden. Die Handlungsmöglichkeiten mit Fäden setzt er in Beziehung zu persönlicher Interaktion. \nPeer Kling liebt Redewendungen und Wortspiele. Er nähert sich auf diesem Wege dem Thema Fäden. Außerdem interessiert ihn die Verbindung oder Verbundenheit zwischen Menschen\, Freunden und Feinden. Dabei kann es dann auch schon einmal zu leicht ironischen oder paradoxen Vexierbildern kommen. Konzeptkunst wäre vielleicht das passende Stichwort.   \nMichael Küpper hat seine Maltechnik in den letzten Jahren zur Druckgrafik verlagert. Radierungen\, Holzschnitt und Monotypien sind zur Leidenschaft geworden. Als er in seinem Hause einen Beutel mit Stickgarn fand\, war die Idee geboren: Stickgarn gleich sticken\, also setzte er das Material in die Drucke ein\, stickte Linien mit der Buchbindenadel und schaffte eine Technikverbindung von ganz besonderem Reiz. \nRosy Küpper setzt in ihre Schriftbilder Texte von Saint-Exupéry\, Hölderlin und James Krüss ein. Die Gestaltungsideen schöpft sie frei aus den Bewegungen\, die an eine Verarbeitung von Garnen „anknüpfen“. Spezifika der unterschiedlichen Schriften „lapidar\, Neuladn\, Jugendstilschrift“ überträgt sie auf die Formensprache ihrer Arbeit. Dabei können Fäden als Orientierung\, als Halterung oder als Schmuck fungieren. Handwerklich gestaltete Bücher und Leporellos ergänzen das Werk. \nMonika Langthaler legt ihrer Installation die Vorstellung zugrunde\, dass der „Rote Faden“ allen Seins das Werden und Vergehen ist. Durch unseren verschwenderischen Lebensstil\, die Ausbeutung von Ressourcen und das Missachten der Tier- und Pflanzenwelt wird dieses „Werden“ behindert\, das „Vergehen“ beschleunigt. So hängt das Überleben auch unserer Spezies letztlich am „seidenen Faden“\, den sie durch die Verwendung von Tierknochen\, Federn und abgestorbenen Pflanzenteilen verdeutlicht. Lebendiges Grün gibt Hoffnung. \nKirsten Müller-Lehnen wählt für ihre Malerei den sprachlichen Bedeutungskanon\, der mit Fäden verbunden ist: Sie zeigt die Kräfteverhältnisse\, die mit dem Wort  Faden assoziiert werden\, das Geflecht\, in dem der Einzelne eingebunden ist\, der rote Faden\, der Orientierung gibt\, die lichten Fäden\, durch die die Wärme fließt\, die Ausdünnung bis zur Fadenscheinigkeit und als Gegenpol die Wirkung der Bündelung. \n
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