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SUMMARY:Blanche & Kelzenberg: Poesie gegen Corona
DESCRIPTION:„Man findet durchaus Kraft in der Literatur“\, betont René Blanche. Als Leiter der Aachener Schauspielschule ist er ständig auf Suche nach Texten und Formaten\, um das Wort zum Publikum zu bringen. So hat er bereits erfolgreich mit der Online Veranstaltungsreihe „Poesie gegen Corona“ in Kooperation mit dem Herzog Kulturmagazin in den letzten Wochen rund 30.000 Zuschauer erreicht. Und daran will er unter dem Motto „Aufbruch“ nahtlos anknüpfen und die erste Veranstaltung nach Corona mit Publikum auf die Beine stellen. \nOhne Doris Vogel\, Dezernentin der Stadt Jülich\, hätte es allerdings nicht funktioniert\, räumt Blanche ein. Eigentlich sei es ihr Baby\, wobei er die Abwesende zitiert: „Ohne Kultur kann man nicht leben\, auch nicht in schweren Zeiten. Daher freut sich die Stadt Jülich ganz besonders auf die Kooperation mit Rene Blanche.“  \nÜber die Bühne geht die Veranstaltung am Samstag\, 20. Juni\, ab 19 Uhr im PZ des Gymnasiums Zitadelle. Zunächst hatte er die Schlosskapelle als Austragungsort in Betracht gezogen\, aber dort ließ sich der Anspruch mit genügend Zuschauern auf der einen Seite und genügend Abstand auf der anderen nicht einhalten. Also zogen die Organisatoren gedanklich in die nächst größeren Ort um\, eben in das nicht weit entfernte Pädagogische Zentrum. 100 Zuschauer sind nun zugelassen\, Einlass wird ausschließlich für Personen mit Mundschutz gewährt. \nDabei widmet sich René Blanche auch thematisch der Jetzt-Zeit\, indem er einen großen Schritt in die Vergangenheit nahm. „Ich habe in der Literatur mannigfaltige Beispiele ähnlicher Situationen entdeckt“\, erzählt er. „Alexander Puschkin zum Beispiel wurde zur Zeit der Cholera Anfang des 19ten Jahrhunderts auch in Quarantäne versetzt. Er prophezeite den Menschen der damaligen Zeit eine Evolution des Geistes und der Liebe durch das gemeinsame Überstehen dieser anspruchsvollen Zeit. Die Kraft dieser Gedanken möchte ich gerne mit meinem Publikum teilen.“ \nWie sich die Gesellschaft spirituell in der Liebe zueinander weiterentwickelt habe: Diese Botschaft möchte er gerne übermitteln. Wichtig dabei sei die Kommunikation\, also der Austausch mit dem Publikum. Dass er in seinem Programm mit Texten von Briefen bis Balladen neben Hermann Hesse und Erich Kästner insbesondere die russische Seele heraufbeschwört\, berühre auch seine eigene\, schließlich habe er einen Teil seiner Schauspielausbildung in Russland gemacht. Deswegen sei es auch ein wenig wie ein Nachhausekommen. \nPerfekt wird das Event durch die Zusammenarbeit mit der ebenfalls russischen Pianistin Elena Kelzenberg\, mit der er bereits die Programme „Frühlingserwachen“ und „In Weihnachtszeiten“ aufgeführt hat\, beides mit Unterstützung der Musikschule Jülich. Dies kann Klaus Luft\, Lehrer der Musikschule und als solcher Vertreter der Stadt Jülich\, nur bestätigen. Die Musikschule unterstützt auch „Aufbruch“ unter anderem mit dem Kartenvorverkauf.  \nMusik habe einen Entspannungscharakter\, unterstreicht Elena Kelzenberg. Dies sei gerade in Zeiten voller Stress wie derzeit sehr wichtig. Auch helfe sie der gemeinsamen Verständigung miteinander\, selbst wenn ein direkter Kontakt nur bedingt möglich ist. Sie präsentiert am 20. Juni leidenschaftliche Musik von Georgi Wassiljewitsch Swiridow zum Film „Metel“ (Schneesturm) nach einem Buch von Alexander Puschkin\, aber auch russische Romanzen aus der Zeit von Puschkin\, etwa Stücke von Rachmaninow und Tschaikowski. \nEr wolle die Zeit mit Corona nicht kleinreden\, habe aber die Erfahrung gemacht\, dass sich währenddessen auch Chancen ergeben können. So auch bei ihm. Über das Aachener Netzwerk hat er beispielsweise Daniel Huppermans von der Firma APA Showtechnik aus Hergenrath kennengelernt\, die sich nun die technische Seite der Veranstaltung kümmert. Ohne Corona hätten sie sich ebenso wenig gefunden wie er und sein neues Management in Person von Anke Dieterich.\n An diese können sich Zuschauer nun wenden\, falls sie sich Texte wünschen. Wer ein bestimmtes Gedicht oder einen Textauszug hören möchte\, kann bis Samstag\, 13. Juni\, an a.dieterich@aachener-schauspielschule.de schreiben.  \nTickets sind zu 20 Euro bei der Buchhandlung Thalia in Jülich\, Kölnstraße 9\, erhältlich. Sie lassen sich zudem über die Musikschule. musikschule@juelich.de reservieren. \n
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