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SUMMARY:„Deutsch-deutsche Begegnung“ auch online
DESCRIPTION:Im Rahmen der Themenreihe „deutsch-deutsche Begegnung“ hat die Evangelische Erwachsenenbildung die bekannte Autorin Ines Geipel ins Haus der Evangelischen Gemeinde Düren eingeladen. Im Mittelpunkt ihres Vortrags steht ihr Buch „Umkämpfte Zone: Mein Bruder\, der Osten und der Hass“. \nDer Vortrag findet in einer sogenannten hybriden Veranstaltung\, nämlich als Präsenzveranstaltung für angemeldete Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Mittwoch\, 28. Oktober\, um 18.30 Uhr im Großen Saal der Evangelichen Gemeinde zu Düren\, Wilhelm-Wester-Weg 1\, als auch digital statt. Der Link für die digitale Variante lautet: http://jd-photoart.de/lesung-Ines-Geipel \nIm Jahr des Erinnerns nimmt die ehemalige Leichtathletin und heutige Professorin eine besondere Stellung ein. Nicht erst mit ihrem aktuellen Buch „Umkämpfte Zone: Mein Bruder\, der Osten und der Hass“ setzt sie sich mit der DDR-Vergangenheit und deren Aufarbeitung auseinander\, schon mit ihrem Buch „Generation Mauer“ (Spiegel-Bestseller) wandte sie sich dem Thema zu. Seit 2015 haben sich die politischen Koordinaten stark verändert – insbesondere im Osten Deutschlands. Was hat die breite Zustimmung zu rechtsextremem Gedankengut möglich gemacht?  \nInes Geipel folgt den politischen Mythenbildungen des neu gegründeten DDR-Staates\, seinen Schweigegeboten\, Lügen und seinem Angstsystem\, das alles ideologisch Unpassende harsch attackierte. Seriöse Vergangenheitsbewältigung konnte unter diesen Umständen nicht stattfinden. Vielmehr wurde eine gezielte Vergessenspolitik wirksam\, die sich auch in den Familien spiegelte – paradigmatisch sichtbar in der Familiengeschichte der Autorin. Verdrängtes und Verleugnetes in der Familie korrespondiert mit dem kollektiven Gedächtnisverlust.  \nDie Spuren führen zu unserer nationalen Krise in Deutschland. Ein mutiger Schritt\, findet die Leiterin der Ev. Erwachsenenbildung\, Elke Bennetreu\, aber die Darstellung der Zusammenhänge sind ein wichtiger\, erhellender Beitrag zum Verständnis unserer Geschichte und Gegenwart. Selten sei ihr die gefährliche Konsequenz des individuellen und kollektiven Schweigens so deutlich geworden.  \nEs ist keine Gebühr ist zu entrichten. Eine Anmeldung zur Präsenzveranstaltung ist unbedingt erforderlich\, da  die  Teilnehmerzahlt begrenzt ist. Anmeldungen sind an den Veranstalter unter Tel. 02461 / 99660 bzw. eeb.juelich@ekir.de zu richten. Es sind die aktuellen Corona-Schutzvorschriften zu berücksichtigen. \nDer Link zum Vortrag lautet: http://jd-photoart.de/lesung-Ines-Geipel.  \n
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