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SUMMARY:Digitale Lesung zum 100. von Erich Fried
DESCRIPTION:Zum 100. Geburtstag von Erich Fried veranstaltet die Evangelische Erwachsenenbildung des Kirchenkreises Jülich am Donnerstag\, 6. Mai\, um 11 Uhr eine digitalen Lesung aus seinen Erinnerungen. Eingearbeitet ist ein kurzer Film über ihn. \nWer kennt es nicht\, Erich Frieds Gedicht „Was es ist“? „Es ist was es ist\, sagt die Liebe.“ So vielen war das Gedicht Wegbegleiter oder hat ausgesprochen\, was man fühlte. Erich Fried\, der in einer so neuen\, eigenen Weise schrieb und verdichtete\, hat aber weit mehr Gedichte geschrieben.  Gedichte über die Liebe und das Leben\, aber auch kritische politische Gedichte\, die Stellung bezogen zu den Herausforderungen des 20. Jahrhunderts. Vietnam\, die politische Ereignisse im Laufe der BRD und DDR und anderes mehr. „Warngedichte“ heißt ein Band\, ein anderer „Höre Israel – Gedichte gegen das Unrecht.“  \nDoch nicht nur Gedichte schrieb er\, er war auch ein bedeutender Übersetzer vom Englischen ins Deutsche. Shakespeare und Dylan Thomas gehörten dazu\, und über viele Jahre hinweg war er eine wichtige Stimme des englischen BBC-Senders. Dass er als Österreicher in London wohnte\, hatte seine Gründe: 1921 in Wien als Jude geboren\, musste er als Jugendlicher allein auf sich gestellt über Belgien nach London fliehen. Kurz vorher war der Vater inhaftiert und so zugerichtet worden\, dass er innerhalb kürzester Zeit an den Folgen des Verhörs gestorben ist.  \nDas war 1938\, da musste der 17-Jährige weg und schlug sich in London irgendwie durch. Er arbeitete sich durch etliche Hilfsarbeiten\, wurde ein kleines praktisches Multitalent\, das aber das Schreiben über alles liebte und zur Passion erklärte. Ehrliches Schreiben\, aufstehendes Schreiben\, gegen Rassismus und Wegschauen und immer wieder über die so schöne zerbrechliche Liebe. „Das Band zwischen uns. Denken wir an ihn. Kramen ein Gedicht vor. Vertiefen uns darin. Reiben uns daran. Lassen uns bewegen\, stehen auf und hören „Komm“ und gehen weiter“\, schreibt Elke Bennetreu. \nWer Interesse hat\, meldet sich unter eeb.juelich@ekir.de oder elke.bennetreu@ekir.de und erhält einen Link zur Lesung. Eine Kontaktaufnahme ist auch über die Ev. Erwachsenbildung\, Tel. 02461 / 9966-26 sowie mobil 0151 / 21230538 möglich. \n
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