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SUMMARY:Gedenken – Erinnerung – Mahnung
DESCRIPTION:Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zum 80. Jahrestag der Reichspogromnacht \nStadt Jülich und Jülicher Geschichtsverein 1923 e.V. laden anlässlich des 80. Jahrestages der Reichspogromnacht zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung in den Jülicher Kulturbahnhof ein. Der Eintritt ist frei.  \nGuido von Büren wird in einem Vortrag Jülich im Jahr 1938 vorstellen: Wie lebte es sich in der vom Nationalsozialismus beherrschten Stadt? 1938 entstandene Fotografien der Jülicher Innenstadt durch den Aachener Professor für Städtebau\, René von Schöfer\, geben einen optischen Eindruck vom Erscheinungsbild der Stadt sechs Jahre vor ihrer nahezu vollständigen Zerstörung. Der Vortrag gibt einen facettenreichen Einblick in die Ereignisse des Jahres 1938 in Jülich. Dabei wird die Spannung zwischen dem geordneten Alltag in der Diktatur und der gleichzeitigen Entrechtung und Demütigung einer ganzen Bevölkerungsgruppe – den Mitbürger jüdischen Glaubens – deutlich. Die Gegenüberstellung hinterfragt den Umgang der schweigenden Mehrheit mit dem parallel stattfindenen Unrecht. \nDie folgende Diskussionsrunde soll nach dem Selbstverständnis der Erinnerungskultur in Jülich an die Zeit des Nationalsozialismus fragen. Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler weiterführender Jülicher Schulen\, die sich aktuell mit der Reichspogromnacht beschäftigt und „Botschaften für die nächsten Generationen“ erarbeitet haben\, treffen auf Prof. Dr. Wolfgang Hasberg von der Universität zu Köln\, der dort am Historischen Institut in der Abteilung Didaktik der Geschichte lehrt\, Bürgermeister Axel Fuchs und den Vorsitzenden der Jülicher Gesellschaft gegen das Vergessen und für die Toleranz e.V.\nKann man tatsächlich aus der Geschichte lernen\, wie es immer heißt\, und wenn ja\, was lernt man denn? Sicherlich eine zentrale Frage mit Blick auf die zukünftige Gestaltung des Gedenkens an die NS-Zeit und die Ermordung der jüdischen Bürger in Zeiten der aussterbenden Zeitzeugengeneration. Alle Jülicher Bürger sind dazu aufgerufen\, an der Veranstaltung teilzunehmen und sich in die Diskussionsrunde einzubringen. \n
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