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SUMMARY:Hanuschkin-Vortrag: Alfred und Judith Kerr
DESCRIPTION:Nicht jede und jeder wird den brillanten Journalisten und Autor Alfred Kerr kennen. Seine Tochter Judith\, Autorin des Buches „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“\, ist schon bekannter. \nIn einer zweiteiligen Online-Vortragsreihe wird Margret Hanuschkin beide vorstellen\, den in der Öffentlichkeit und bei den Frauen gefragten Alfred Kerr in der Zeit der Weimarer Republik und die Tochter\, die im Londoner Exil englischsprachig aufwuchs und sich für diese Sprache in ihren schriftstellerischen Arbeiten entschied. Dazu referiert Margret Hanuschkin an den Donnerstagen\, 27. Mai und 10. Juni jeweils um 17 Uhr dazu online referieren. \nAlfred Kerr\, 1867 in Breslau geboren\, 1948 gestorben\, war ein europäischer Flaneur\, ein brillanter Journalist und Autor\, der bekannteste und gefürchtetste deutsche Theaterkritiker der 20er Jahre. Seine Sätze waren kurz und pointiert\, das heißt: auf den Punkt gebracht. Er war ein brillanter Unterhalter\, bei den Frauen sehr beliebt. Eine heftige Leidenschaft entwickelte er beispielsweise für Katia Pringsheim\, die aber den jungen Schriftsteller und Meister der langen Sätze Thomas Mann vorzog und heiratete. \nAlfred Kerr heiratete 1918 zum ersten Mal\, da war er bereits über 50 Jahre alt\, seine junge Frau Inge 20 Jahre. Nach nur einem Vierteljahr Ehe verlor er die heißgeliebte Frau\, die mit dem ersten Kind schwanger war\, an die Spanische Grippe. Ein Jahr später „erweckt“ ihn\, so schreibt er selbst\, eine andere junge Frau „aus dem Sarg“. 1920 heiratet er Julia\, 1921 wird der Sohn Michael geboren\, 1923 die Tochter Judith. \n1933 wurden die Werke von Alfred Kerr verbrannt. Er musste ins Exil. Zunächst ging er mit seiner Familie in die Schweiz\, dann nach Paris\, wo er schnell wieder als Autor Fuß fasste\, da er die französische Sprache fließend beherrschte. Als London auf Wunsch seiner Frau zum Exilort wurde\, endete seine schriftstellerische Laufbahn\, denn im Englischen war er nicht zu Hause. \nDie Zeit des Exils beschreibt seine Tochter Judith Kerr später aus Kindersicht\, zunächst in dem 1974 mit dem Deutschen Jugendbuchpreis ausgezeichneten Band „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“. Judith schrieb auf Englisch\, das ihr zur Muttersprache geworden war. Ins Deutsche übersetzt hat das Buch\, das bis heute Schullektüre geblieben ist\, Annemarie Böll. Nicht so bekannt ist\, dass Judith Kerr zwei Fortsetzungen zu dem Buch geschrieben hat. Ihre Schriften ergeben zusammen mit den Werken ihres Vaters ein Abbild von rund 50 Jahre europäischer Zeitgeschichte und schildern eine ungewöhnliche Familie und ihr Schicksal. \nVoraussetzung ist ein digitales Endgerät mit Kamera und Mikrophon. Wer Interesse an einer Teilnahme hat\, ist gebeten\, sich im Sekretariat des Peter-Beier-Hauses (Name\, Adresse\, Telefon und Email-Adresse) unter eeb.juelich@ekir.de oder 02461 / 9966-0 anzumelden. Rechtzeitig vor dem Termin erhalten Interessenten den Link\, der zur Teilnahme berechtigt. Es wird keine Gebühr erhoben\, eine Spende wird erbeten (Verwendungszweck EEB – Forum Kultur 527004). \n
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