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SUMMARY:LiteraturZeit Jülich mit Margret Hanuschkin
DESCRIPTION:Die Ev. Erwachsenenbildung lädt zur nächsten Jülicher Literaturzeit mit  Margret Hanuschkins Romanbesprechung „Über Menschen“ von Juli Zeh ein. Damit hat stellt sie den Roman im Rahmen ihres gleichnamigen Jahresthemas vor. Die Literaturzeit wird am  Mittwoch\, 18. Mai\, von 17 bis 19.15 Uhr im Dietrich-Bonhoeffer-Haus in Jülich\, Düsseldorfer Straße 30\, analog angeboten. Gleichzeitig ist eine Online-Teilnahme möglich. Damit will der Veranstalter bewusst auch Menschen einladen\, die nicht so mobil sind oder weiter weg wohnen. Der Eintritt kostet 6 Euro und ist nur mit Anmeldung (begrenzte Teilnehmerzahl) über die EEB\, Tel. 02461 / 9966-0 oder per E-Mail eeb.juelich@ekir.de möglich. \nJuli Zeh\, 1974 in Bonn geboren\, greift in ihren Romanen gerne Themen aus der unmittelbaren Gegenwart auf und ist dabei oft für eine Überraschung gut. Ihr neuester Roman „Über Menschen“ verblüfft\, polarisiert und fordert kontroverse Debatten heraus\, wie die unterschiedlichen Kritiken zum Werk belegen. Damit hat der Roman eines seiner „Klassenziele“ schon erreicht: ein Schlaglicht darauf zu werfen\, wie wir uns derzeit mit Themen auseinandersetzen. Gibt es in dieser Gesellschaft überhaupt noch so etwas wie eine Debattenkultur? Wie begegnen sich Menschen heute? Lassen sie sich noch Raum\, miteinander zu reden\, konstruktiv zu streiten\, einander zuzuhören oder reden sie nur noch über Menschen\, nicht mehr mit ihnen? Bewegen sie sich – auch sprachlich – in einem starren Korsett festgefahrener Vorurteile und Meinungen oder sind wir noch zugänglich? \nDora\, die „Heldin“ des Romans von Juli Zeh\, „mag keine absoluten Wahrheiten und keine Autoritäten\, die sich darauf stützen. In ihr wohnt etwas\, das sich sträubt. Sie hat keine Lust auf Kampf und Rechthaben und will nicht Teil einer Meinungsmannschaft sein.“ Dora zieht sich mit ihrem Hund in ein altes Haus aufs Land zurück\, wo sie als Mikrokosmos genau das vorfindet\, was sie auch in der Stadt erlebt hat. Sie lernt Erstaunliches\, auch über sich selbst\, und findet am Ende zu einer Erkenntnis: „Trotzdem weitermachen\, trotzdem da sein.“ \nDer Roman ist mitunter witzig\, manchmal erschreckend und voller eindrucksvoller Bilder. Etwa die Schilderung\, wie zwei grundverschiedene Nachbarn lernen\, sich auf Augenhöhe zu begegnen\, obwohl eine Mauer sie trennt. „Über Menschen“ lädt zum Debattieren miteinander ein\, auch über diesen Roman. \n
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