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SUMMARY:Mittwochsclub: Archäologie und Zwangsarbeit
DESCRIPTION:Im Rahmen des „Mittwochsclubs“ von Jülicher Geschichtsverein und Museum Zitadelle Jülich findet in der Schlosskapelle der Zitadelle Jülich ein weiterer Vortrag statt. Er ist Teil des Veranstaltungsprogramms „Zwischen ‚Führer‘ und Freiheit. Bombenkrieg und ‚Befreiung‘ an der Rur“. Der Jülicher Museumsleiter Marcell Perse M.A. referiert am Mittwoch\, 26. Februar\, um 19.30 Uhr über das Thema: „Cara Mamma Ritornero“ – Archäologische Annäherung an die Zwangsarbeit in der Region. \nDem Arbeitskräftemangel während des Zweiten Weltkrieges versuchte das NS-Regime\, durch den Einsatz von Zwangsarbeitern zu begegnen. Eine riesige Zahl von sogenannten „Ostarbeitern“ und Kriegsgefangenen aus ganz Europa wurden für diese Arbeiten zwangsrekrutiert. Oft war die Versorgung und Unterbringung katastrophal\, Flucht oder Widerstand wurden mit drakonischen Strafen geahndet.  \nGerade angesichts der Kriegszerstörung in Düren und Jülich den Blick auch auf die gezwungenermaßen mitbetroffenen Menschen zu lenken\, ist ein wichtiger Schritt von der Trauer über die erlittenen eigenen Verluste hin zu einer Wahrnehmung der leidvollen Gesamtzusammenhänge in der Zeit eines Unrechtsregimes und einer unmenschlichen Kriegsmaschinerie – und damit ein bleibend aktuelles gesellschaftliches Thema. In den Zwangsarbeiterlagern beim Reichsbahnausbesserungswerk in Jülich\, bei der Zeche Emil Mayrisch in Siersdorf und im Kriegsgefangenenlager Arnoldsweiler hat das Museum Zitadelle Jülich seit 2004 archäologische Begehungen und Dokumentationskampagnen durchgeführt\, die über die zufälligen Hinterlassenschaften dieser Zeit wichtige Einblicke in das Schicksal der Zwangsarbeiter ermöglichen. \nDer Eintritt ist frei! \nAbbildung: Geschirr eines Zwangsarbeiters aus dem Lager beim Reichsbahnausbesserungswerk Jülich-Süd. Foto: Museum Zitadelle Jülich \n
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