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Pokalsieger – Der Jüdische Jugend-Verein und seine Sportabteilungen

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Pokalsieger: Diese Faustballmannschaft des Jüdischen Jugend Verein (J.J.V.) wurde im August 1934 Faustballmeister im westdeutschen Makkabi-Verband. V. l. n. r.: Michael Schnitzler, Josef Voss, Hans Voss, Eric (?) Mendel, Walter Horn (Museum Zitadelle Jülich, Inv.-Nr. 1996-0057

„Hakoah-Jülich westdeutscher Makkabi-Faustball-Meister“ – so lautete eine Schlagzeile in der Jüdischen Rundschau vom 17.8.1934. Der jüdische Sportverein aus Jülich hatte gegen Mannschaften aus Köln, Düsseldorf und Mönchengladbach gewonnen.

Schon seit 1926 bestand die Faustballmannschaft des Jüdischen Jugend-Vereins in Jülich. 1929 stiftete der Verein einen Wanderpreis, den die Jülicher Faustballmannschaft drei Mal gewann und der deshalb in Jülich verblieb. Er wurde vom Vorsitzenden des Jugend-Vereins, Hugo Voss, bei seiner Emigration nach Palästina mitgenommen. 1996 schenkte sein Sohn dem Jülicher Museum den Pokal und dazu verschiedene Fotos, die den Kern der Ausstellung bilden.

Mit dem jüdischen Sport in Jülich nimmt das Museum einen Teil des vielfältigen kulturellen Lebens in den Blick, das 1938 mit der Reichspogromnacht abrupt beendet wurde.

Die Ausstellung des Museums Zitadelle Jülich in Kooperation mit dem Stadtarchiv Jülich ist bis Sonntag, 19. Mai, im Schlosskeller der Zitadelle zu sehen zu den üblichen Öffnungszeiten montags bis freitags von 14:00 bis 17:00 Uhr sowie samstags und sonntags von 11:00 bis 18:00 Uhr. Eine Kuratorenführung wird am Ostersonntag, 21. April, 11 Uhr angeboten.

Details

Datum:
Di. 16. April
Zeit:
14:00 - 17:00
Kategorien:
, ,

Veranstaltungsort

Schlosskeller
Zitadelle Jülich
Jülich, NRW 52428 Deutschland
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