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SUMMARY:Umweltaktivisten in der DDR:  Digitaler Zeitenzeugenbericht und Film
DESCRIPTION:„Die Kraft der Wenigen“ nennt der Zeitzeuge Tim Eisenlohr das Engagement der Umweltaktivisten in der DDR und das der sog. DDR-Umweltbibliothek. Die Ev. Erwachsenenbildung im Kirchenkreis Jülich hat ihn am Donnerstag\, 4. März\, um 18 Uhr zu einem digitalen Vortrag eingeladen. Dass wir auch nach der 30-jährigen Wiedervereinigung noch einen intensiveren Austausch über unsere Geschichte und Gegenwart brauchen\, zeigten die Begegnungen und Veranstaltungen im letzten Jahr\, als das Jubiläum im Raum stand. \nMit diesem Beitrag wird nun eine neue Perspektive eröffnet: Der Blick fällt auf eine kleine Gruppe Engagierter\, die mit großer Schlagkraft ihre Ziele verfolgten. Im Westen oft völlig unbekannt geht es um die Geschichte der Umweltbewegung der DDR am Beispiel der Ostberliner DDR-Umweltbibliothek zwischen 1987 und 1990. Dabei ist die Auseinandersetzung mit ihrer Bewegung nicht nur ein Blick zurück\, sondern auch nach vorn.  \nAber wie sah ihr Protest und Widerspruch in der Zeit der DDR aus? Welchen Beitrag haben die Umweltaktivistinnen und -aktivisten in der Friedlichen Revolution geleistet? Welche Themen haben sie in den deutsch-deutschen Einigungsprozess gebracht\, und was ist davon geblieben? Umweltthemen sind auch heute eine der Hauptmotivation junger Protestbewegungen. So treffen im Film\, der im Rahmen des Vortrags gezeigt wird\, Aktivistinnen und Aktivisten von damals auf jene der Friday-for-Future – Bewegung. Was eint und was unterscheidet sie\, welche Herausforderungen bestehen heute? Und was bleibt als Auftrag für die Aktivistinnen und Aktivisten und Politikerinnen und Politiker heute?  \nTim Eisenlohr war Aktivist und jüngstes Mitglied der Ostberliner-Umweltbibliothek. Er berichtet über die Jugendopposition und die Arbeit der Ostberliner-Umweltbibliothek mit ihren „verbotenen“ Büchern und dem Drucken verbotener Zeitschriften. Er erlebte den Überfall der Stasi im November 1987 mit und wurde im Rahmen der „Aktion Falle“ verhaftet. Eine Aktion\, die aber zu einer der schwersten Niederlagen der Stasi werden sollte und Folgen für die gesamte Oppositionsbewegung der DDR hatte. \nInteressierte können sich bei der Ev. Erwachsenenbildung im Kirchenkreis Jülich unter 02461 / 9966-0 bzw. eeb.juelich@ekir.de mit Angabe Ihre Kontaktdaten und einer Mailadresse anmelden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt\, um auch Online einen Austausch zu ermöglichen.  \n
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