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SUMMARY:Wieder Literarische Vesper im Bonhoeffer-Haus
DESCRIPTION:Einen Wiedereinstieg wagt die Literarische Vesper am Freitag\, 12. Juni. Das Thema lautet „Es kommen kalte Zeiten: Jugend ohne Gott“.  \nDie Ev. Erwachsenenbildung lädt (endlich) wieder zu einem analogen literarischen Vortrag ein. Die Referentin Prof. Dr. Magda Motté wird den Roman „Jugend ohne Gott“ von Ödön von Horváth aus dem Jahre 1937 vorstellen und die Aktualität des Romans herausarbeiten. Motté hebt hervor: „Der Ungeist im Nationalsozialismus der dreißiger Jahre und dessen Auswirkung auf Schüler\, Lehrer und Eltern ist höchst aktuell\, da sich die Beispiele verrohender Aktionen in unserer Zeit häufen. Vergeht doch kein Tag\, an dem die Medien nicht von Mobbing\, Misshandlungen\, tödlichen Attacken etc. berichten. Es scheint\, als dominierten Dummheit\, Feigheit und Brutalität unsere Welt.“ \nVon Horváth zeigt uns am Beispiel einer Schulklasse und deren Aufenthalt in einem Zeltlager zur militärischen Ertüchtigung\, wohin diese Verhaltensweisen führen. Im Mittelpunkt steht ein Lehrer zwischen Anpassung\, Schweigen und Auflehnung. Er bringt in Gesprächen mit einem Pfarrer die Frage nach dem fehlenden Gott ins Spiel. Der Roman wurde mehrmals verfilmt. Etliche Regisseure haben die Aktualität des Romans entdeckt und ihn in den letzten Jahren dramatisiert auf die Bühne gebracht. Ergänzend zur literarischen Besprechung wird die außerordentlich gute Verfilmung des Regisseurs Michael Knof aus dem 1991 mit Ulrich Mühe in der Rolle des Lehrers gezeigt. \nDie Veranstaltung im Rahmen der sogenannten Literarischen Vesper findet am 12. Juni um 17 Uhr im Dietrich-Bonhoeffer-Haus\, Düsseldorfer Straße 30 in Jülich statt. Es ist eine Gebühr in Höhe von 6 Euro zu entrichten.  \nDie aktuell geltenden Schutz- und Hygienevorschriften im Rahmen des Coronavirus sind vom Veranstalter und den Teilnehmenden zu berücksichtigen. Die Teilnehmerzahl ist aufgrund der aktuellen Bestimmungen begrenzt. Daher ist eine Teilnahme nur nach Anmeldung beim Veranstalter unter Tel. 02461 / 9966-0 bzw. per mail an eeb.juelich@ekir.de möglich. Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen beim Betreten und Verlassen hin zu ihrem Sitzplatz einen Mund- / Nasenmaske tragen. Ein gemeinsames Essen ist derzeitig leider nicht möglich. \n
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