
Die Lage auf dem Wohnungsmarkt ist in allen Städten und Gemeinden des Kreises angespannt. Für viele Menschen ist es schwer, geeigneten Wohnraum zu finden. Dort setzt die Landesinitiative „Endlich ein Zuhause!“ an und vermittelt Menschen Wohnraum. Jetzt kann es weitergeführt werden, denn Landrat Dr. Ralf Nolten und In Via-Geschäftsführer York Sommereisen haben den entsprechenden Weiterleitungsvertrag unterzeichnet, der es ermöglicht, das Projekt bis 2027 fortbestehen zu lassen. Zu 90 Prozent finanziert vom Land, zu zehn Prozent vom Kreis und umgesetzt von In Via ist dies eine Win-Win-Situation für alle.
Das Projekt zeigt Erfolge. Seit Start 2021 konnten 476 Wohneinheiten vermittelt und begleitet werden. 1225 Menschen haben dadurch Wohnraum gefunden. „Die Not ist groß. Es gibt Menschen, die draußen schlafen müssen“, sagt Svenja Gielen, eine Mitarbeiterin vom Projekt „Endlich ein Zuhause!“ Um das zu verhindern, setzen die Immobilienmakler und Sozialarbeiter von In Via auf zwei wichtige Pfeiler in der Wohnungsvermittlung: Präventiv arbeiten und Menschen ohne Wohnraum versorgen. Es sei leichter, eine Wohnung zu behalten, als eine neue zu finden. Daher helfe es oft schon, frühzeitig zwischen Mieter und Vermieter vermitteln zu können, so Gielen weiter.
Die Zusammenarbeit von In Via und dem Kreis Düren bezeichnete Karl-Josef Cranen, Leiter der kreiseigenen job-com, als sehr gut. Die Stärke im Kreis Düren sei die enge Zusammenarbeit des Projekts und der job-com. „Die Ansprechpartner kennen sich und wir sind jederzeit für unsere Kunden erreichbar“, so Cranen weiter. Gefördert wird diese Zusammenarbeit nun auch durch räumliche Nähe. Denn In Via ist umgezogen und jetzt am Wirteltorplatz 9 in Düren beheimatet. Die neuen Räume bieten mehr Platz, liegen zentral und die job-com liegt direkt gegenüber. So könne man für jedes Problem den richtigen Ansprechpartner finden, bekräftigte Svenja Gielen.
Die Unterzeichnung des Weiterleitungsvertrages diente auch dazu, Überlegungen anzustellen, wie die ohnehin angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt verbessert werden kann. „Der Wohnungsbau muss vorangetrieben werden. Flächen, die auf dem Markt sind, müssen genutzt werden können. Wir müssen schneller ans Bauen kommen. Daran arbeiten wir“, sagt Landrat Dr. Ralf Nolten.






















