Auf eines ist Verlass beim indeland-Triathlon, heißt es vonseiten der Veranstaltung: die hochsommerlichen Wettkampfbedingungen. Auch bei der 19. Ausgabe erreichte der Wettkampftag Temperaturen über 30 Grad. Trotzdem seien mehr als 2400 Athletinnen und Athleten aus 21 Nationen an den Start gegangen – ein Rekord. Die Veranstalter hatten rechtzeitig vorgesorgt: die Laufstrecke wurde verlegt, mehr Verpflegungsstellen eingerichtet und für Abkühlung gesorgt. Am Ende, so die Mitteilung, standen viele bekannte Gesichter auf dem Podium.
Besonders gut zurecht mit Konkurrenz und Hitze kam Julian Ladwein (Nine Sup 9) auf der Mitteldistanz. 3:45:21 Stunden benötigte er für 1,9 Kilometer Schwimmen im Blausteinsee, 88 Kilometer Radfahren durch das Indeland und 20 Kilometer Laufen in Aldenhoven. „Ich bin relativ gut geschwommen, auf dem Rad an die Spitzengruppe herangefahren, die erste Runde hart angelaufen, habe dann aufgeschlossen und ausgebaut – ich bin zufrieden“, fasste der 27-Jährige seine Leistung zusammen. Im Vorjahr war er mit einer deutlich schlechteren Zeit noch auf dem zweiten Platz gelandet; für seinen Sieg erhielt er 1800 Euro Prämie. Nach ihm kam Niklas Löbner (DLC Aachen; 3:53:18), der Sieger von 2022, ins Ziel. Komplettiert wurde das Podium erneut von seinem Vereinskollegen Simon Schläger (DLC Aachen; 3:53:43): „Wir kennen uns sehr gut – jeder hat versucht, seine Stärken zu nutzen und Schwächen zu kompensieren. Bei mir persönlich lief es genau so, wie meine App es angekündigt hat“. Alle drei lobten die neue Laufstrecke, die nicht nur mehr Schatten, sondern auch eine gute Übersicht über das Rennen und damit taktische Möglichkeiten bot.
Die Schnellste bei den Frauen war Profi-Triathletin Katharina Krüger (Tripple Hippos) mit 4:18:23 Stunden. Die 27-Jährige unterbot damit bei ihrer Premiere die Zeit aus dem Vorjahr – obwohl sie kurz vor dem Wettkampf noch angeschlagen war. Ebenfalls auf dem Podium: Anna Gerhard (DLC Aachen; 4:28:19) und erneut Laura Chacon Biebach (Eintracht Frankfurt Triathlon; 4:32:20).
Auf der Kurzdistanz wurde Bundesliga-Triathlet Lukas Mazur (KTT 01; 2:07:01 Std.) seiner Favoritenrolle gerecht, er siegte vor Bastian Siemes (RWO Endurance Team; 2:15:45) und Luca Schäfer (DLC Aachen; 2:16:37). Bei den Frauen lief Mona Michels (SCBTRI; 2:34:54 Std.) vor Larissa Lelickens (PTSV Aachen; 2:39:26) und Alessandra Andrei-Panciera (Triathlon Team Ineland; 2:43:10) über die Ziellinie im Römerpark.
Das warme Wetter habe die Athletinnen und Athleten an ihre Grenzen gebracht, sorgte aber auch für gute Stimmung unter den Fans entlang der Strecke, heißt es in der Mitteilung. Besonderen Dank erweise man dem Kreis Düren und Landrat Ralf Nolten, sowie dem Triathlon Team indeland als Veranstalter und über 500 Ehrenamtlichen, die bei der Umsetzung halfen. Hervorzuheben seien auch die Hauptsponsoren, die indeland GmbH mit Geschäftsführer Christian Rast, und RWE, vertreten durch Philipp Zeimetz, sowie die langjährigen Partner Rurtalbus, Anker und EGN. Außerdem Ralf Claßen, Bürgermeister aus Aldenhoven, und Stefan Pfennings, Bürgermeister aus Inden.
Bereits am Vortag sei der Nachwuchs im Freibad Dürwiß beim 6. indeland-TriKids angetreten. Rund 140 Kinder zwischen 6 und 16 Jahren in vier Altersgruppen konnten sich erstmals in den Disziplinen ausprobieren. Da die Veranstaltung vor allem dazu dient, den Kindern den Spaß an dem Sport zu vermitteln, erfolgte der Wettbewerb ohne Zeitnahmen.





















