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Windpocken auf dem Vormarsch

Das Gesundheitsamt rät dazu, den Impfschutz gegen Windpocken zu überprüfen.

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Foto: Dorothée Schenk
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Dem Gesundheitsamt des Kreises Düren wurden in den vergangenen Wochen vermehrt Fälle von Windpocken gemeldet. Besonders von Ausbrüchen betroffen sind Kitas und Schulen, da die Krankheit hochansteckend ist. Sie sollte keinesfalls unterschätzt werden.

Das Gesundheitsamt des Kreises Düren ruft daher dazu auf, den Impfschutz, insbesondere von Kindern, gegen Windpocken zu prüfen. Wer keinen ausreichenden Impfschutz hat und Kontakt zu einem Erkrankten hatte, muss für 16 Tage aus der Gemeinschaftseinrichtung ausgeschlossen werden – das betrifft nicht nur Schulunterricht oder den Kitabesuch, sondern auch Ferienlager, Fußballcamps, die OGS-Betreuung oder andere Gruppenangebote.

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Windpocken können für bestimmte Personengruppen besonders gefährlich sein – zum Beispiel für Schwangere, Neugeborene oder Menschen mit geschwächtem Immunsystem. Eine Impfung schützt somit auch das Umfeld vor Ansteckung.

Die Impfung gegen Windpocken ist Teil der offiziellen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) und wird für alle Kinder ab dem 11. Lebensmonat empfohlen. Auch Jugendliche, die bisher keine Windpocken hatten oder nicht geimpft wurden, sollten den Schutz nachholen. Haus- oder Kinderärzte helfen gerne weiter. Bei Fragen steht auch das Gesundheitsamt unter der Rufnummer 02421 / 221053906 gerne zur Verfügung.

Impfungen sind nicht nur im Alltag wichtig. Auch vor Urlaubsreisen sollte der Impfstatus überprüft werden. Das gilt auch für Reisen innerhalb Deutschlands. Unter anderem in Bayern und Baden-Württemberg zum Beispiel besteht ein erhöhtes Risiko für die Krankheit FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) durch Zeckenstiche.


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