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Die Heimkehr der Feuerwehr

Freude, Dankebarkeit und solidarische Bekundungen zum Gemeinwohl begleiteten die Eisnegnung des Kirchberger Feuerwehrhauses.

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Einsegnung des neuen Gerätehauses. Foto: Björn Honings
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Freude bei den Feuerwehrleuten in Kirchberg: Ihre erweiterte und modernisierte Feuerwehrwache mit dem neuen Gerätehaus wurde jetzt feierlich eingesegnet. Seit 2023 hatte die freiwillige Feuerwehr Kirchberg sich mit Alternativen begnügen müssen. Auf dem Gelände der Firma Eichhorn war zunächst eine Zelthalle errichtet worden, die allerdings wegen ungenügender Wetterbeständigkeit durch eine Leichtbauhalle ersetzt wurde. Erst jetzt kann die Löschgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Kirchberg nach Hause zurückkehren und freut sich über die neue Gerätehalle, Umkleiden, in denen die Alltagskleidung nicht mit möglicherweise kontaminierter Schutzkleidung in Kontakt kommt, und moderne Schulungsräume. Die Kosten für den Bau betrugen rund 2,03 Millionen Euro. Damit wurde das Gerätehaus umfassend an die gestiegenen technischen und organisatorischen Anforderungen des heutigen Feuerwehrdienstes angepasst. „Dieses Gebäude ist eine Investition in die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger – und in die Zukunft unserer Stadt“, unterstrich Dezernent Schumacher.

Die Zeremonie wurde von Dezernent Richard Schumacher, der sich sichtlich über die Fertigstellung dieses mehrjährigen Projektes freute, stellvertretend für den verhinderten Bürgermeister eröffnet. Viele Worte des Dankes fielen an diesem Abend, und auch eine Entschuldigung für die im Nachhinein als schlecht erkannte Entscheidung für eine Zeltlösung. Mehrfach wurde sich an diesem Abend bei der Firma Eichhorn dafür bedankt, dem Leichtbau auf ihrem Firmengelände Platz gewährt zu haben. Dankesworte gingen auch an den Jülicher Bauhof und die Kirchberger Löschgruppe, da trotz der umfassenden Baumaßnahmen sogar der Bestand auch seltener Bäume geschützt werden konnte. Der Außenbereich der Anlage und die Dächer seien eine besondere Herausforderung gewesen, so Schumacher. Einige wenige Kleinigkeiten, wie etwa die Beschriftung der neuen Toiletten für Frauen und Männer, sei noch zu erledigen. Elisabeth Wolff, Vertreterin der Frauengemeinschaft e.V., kommentierte dies gegenüber ihrer Sitznachbarin knapp damit, dass dies doch am Ende gar nicht so wichtig sei.

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Ein Haus der Sicherheit, der Gemeinschaft und des ehrenamtlichen Engagements würde dort eingeweiht werden, so Schumacher. Er sehe in dem Gebäude ein klares Bekenntnis zum Gemeinwohl und zur Einsatzbereitschaft der Feuerwehr sowie eine Investition in die Sicherheit der Bürgerschaft. Kirchbergs Ortsvorsteher Ralph Pallaß bedankte sich ebenso bei allen Beteiligten und stellte besonders stolz den neuen Defibrillator hervor. Nur in drei weiteren Ortsteilen gäbe es so ein Gerät, erklärte er den Anwesenden. Er sei besonders froh darüber, diesen technologischen Lebensretter verfügbar zu wissen.

Foto: Stadt Jülich | Gisa Stein

Für die Löschgruppe bedankten sich auch Stadtbrandinspektor Swen Henseler und Jens Kick. Insbesondere für die Geduld und Frusttoleranz ihrer Kameradschaft, die nun zwei lehrreiche, aber doch anstrengende Jahre hinter sich habe und froh sei, besser denn je zurück zu Hause zu sein. Abschließend ergriff der gebürtige Jülicher und Diakon Achim Voiß das Wort, um die Einsegnung der neuen und sanierten Gebäudeteile vorzunehmen. Im Schriftwort des Paulus an die Galater heiße es, dass einer des anderen Last tragen solle, so werde das Gesetz Christi erfüllt. Voiß betonte, dass erst die Göttlichkeit des Für-einander-Einstehens uns zu Menschen mache, und kritisierte den Egoismus eines individualistischen Lebens, in dem Jede und Jeder am Ende schwächer dastünde, als wir es gemeinsam könnten, da so auch Glück und Lebensfreude nicht geteilt werden können. Er habe sich für diesen Vers entschieden, da er ihn an den Wahlspruch der deutschen Feuerwehren „Löschen, Retten, Bergen, Schützen“ erinnere und die Feuerwehr an Christus selbst, der nicht befahl, sondern mit gutem Beispiel voranging.

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