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Kita-Plätze werden vergeben

Aktuell prüft das Jugendamt die Bedarfe der Eltern im Kreis Düren und versendet Platzzusagen.

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Foto: LRCL / pixabay
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Das Vergabeverfahren der Kita-Plätze im Zuständigkeitsbereich des Kreisjugendamtes, der den gesamten Kreis mit Ausnahme der Stadt Düren umfasst, für das kommende Kitajahr ist gestartet. Über das „Kita-Navigator“-System wurden bereits Platzzusagen verschickt. Die Vergabe von Kita-Plätzen ist damit jedoch noch nicht abgeschlossen.

Wer noch keine Zusage bekommen hat, sollte sich keine allzu großen Sorgen machen. Das Kreisjugendamt weist darauf hin, dass häufig fehlende Angaben im System der Grund sind, weshalb die Platzzusage noch nicht direkt erfolgt ist. Es bedeutet nicht automatisch, dass das Kind keinen Platz bekommt. Es werden zudem im Prozess weitere Plätze aus unterschiedlichen Gründen frei, da beispielsweise Angebote nicht angenommen werden oder Familien wegziehen und keinen Kita-Platz mehr benötigen. Diese Plätze können dann an Kinder vergeben werden, denen vorher noch kein Platz zugesagt werden konnte.

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Das Amt bittet jetzt alle Familien, die zunächst durch das Portal keine Zusage erhalten haben, ein Formular zum dringenden Betreuungsbedarf auszufüllen und an das Jugendamt zu senden.

Ein besonderer Fokus liegt in diesem Jahr auf dem Bedarf an 45-Stunden-Betreuungsplätzen – sowohl bei den Kindern, die bereits betreut werden, als auch für die Kinder, die neu in die Kindertagesstätten aufgenommen werden. Diese Bedarfe werden individuell geprüft und im direkten Abgleich mit den persönlichen Lebenssituationen der Familien sowie festgelegter Kriterien bewertet. Ziel ist es, in Kommunikation mit den Eltern und Einrichtungen Lösungen zu finden und die vorhandenen Betreuungsangebote verantwortungsvoll einzusetzen.

Da die Vergabe und Prüfung einen erheblichen Aufwand darstellt, bittet das Jugendamt des Kreises Düren um etwas Geduld. Jedes Anliegen wird gründlich geprüft und Eltern erhalten in jedem Fall eine Rückmeldung. Gemeinsam mit den Trägern der Kindertageseinrichtungen arbeitet der Kreis kontinuierlich daran, das Betreuungsangebot weiterzuentwickeln und den Bedürfnissen der Familien gerecht zu werden.


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