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Erweitertes Team

Das Krankenhaus Jülich kann Enddarmerkrankungen ab sofort auch ambulant behandeln.

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Das Proktologie-Team des Krankenhauses Jülich (von links): Adamos Adamou, Ziad Salih und Dr. Klaus Friedhoff. Foto: C. Lammertz / ZieL.media
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Die Versorgung in der Behandlung proktologischer Erkrankungen ist im Norden des Kreises Düren erfolgreich verbessert worden, teilt das Krankenhaus Jülich mit. Die Kassenärztliche Vereinigung hat dem haus die sogenannte Ermächtigung erteilt, Patientinnen und Patienten in diesem Fachbereich ab sofort auch ambulant versorgen zu dürfen.

Die Proktologie befasst sich mit den Erkrankungen des Enddarms. Hämorrhoiden, Stuhlinkontinenz, Analfisteln und -fissuren, aber auch entzündliche Erkrankungen und Tumore gehören zu den häufigsten Krankheitsbildern. Etwa jeder Vierte leidet mindestens einmal im Leben unter einer dieser Erkrankungen.

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Seit fast zwei Jahren bietet die Sektion Allgemein- und Viszeralchirurgie des Jülicher Krankenhauses bereits eine Proktologie-Sprechstunde an. „Bisher stand sie den Patientinnen und Patienten aber nur im Zusammenhang mit einem möglichen stationären Krankenhausaufenthalt und einer entsprechenden Einweisung offen“, erklärt der Sektionsleiter und erfahrene Proktologe Dr. Klaus Friedhoff. „Jetzt können sie mit einer Überweisung des Hausarztes auch zur ambulanten Behandlung zu uns kommen.“ Mit der Ausweitung des Angebots vergrößert sich auch das Spezialisten-Team: Dr. Friedhoff stehen mit Ziad Salih und Adamos Adamou zwei Oberarzt-Kollegen der Allgemein- und Viszeralchirurgie zur Seite. Die drei Fachärzte werden die Proktologie-Sprechstunden im Wechsel übernehmen.

Das proktologische Behandlungsspektrum im Jülicher Krankenhaus ist umfangreich. „Aber es gibt auch spezialisierte Untersuchungen, die wir hier nicht anbieten können“, berichtet Ziad Salih. „Unsere Kooperation mit den Kolleginnen und Kollegen im Dürener Krankenhaus bedeutet aber auch in diesen Fällen eine reibungslose und vor allem sehr zeitnahe Weiterbehandlung.“

Ein Aspekt sei ihm und seinen Kollegen besonders wichtig, sagt Dr. Friedhoff: „Wir wissen, dass Enddarmerkrankungen von uns Ärzten eine hohe Sensibilität verlangen. Viele Betroffene genieren sich und suchen erst spät ärztliche Hilfe. Dabei ist die rechtzeitige Diagnose entscheidend für den Heilungserfolg.“ Um die Privatsphäre und das Wohlbefinden zu schützen, sei bei jeder Untersuchung obligatorisch eine speziell ausgebildete Pflegefachkraft anwesend, erklärt der Sektionsleiter: „So stellen wir sicher, dass wir den Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten in diesen oft als unangenehm empfundenen Situationen gerecht werden.“

Für eine Terminvereinbarung ist die proktologische Ambulanz telefonisch unter der Rufnummer 02461 / 620-2202 erreichbar.


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