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Tempo in Sachen Wasserstoff

Mit fünf neuen Wasserstoff-Gelenkbussen ist die Rurtalbus GmbH jetzt im Kreis unterwegs und macht damit einen weiteren Schritt in Richtung klimafreundliche Mobilität.

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So sehen die neuen Busse aus. Foto: Rurtalbus GmbH
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Der Kreis Düren macht Tempo beim klimafreundlichen Nahverkehr: Seit kurzem verstärken fünf neue wasserstoffbetriebene Gelenkbusse (GOM) die Flotte der Rurtalbus GmbH. Es handelt sich um die ersten GOM im gesamten Kreisgebiet, die mit Wasserstoff betrieben werden. Bereits 20 Standardbusse mit H2-Antrieb sind erfolgreich im Einsatz, mit den neuen Gelenkbussen würde nun ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung emissionsarmer Mobilität erreicht, teilt das Unternehmen mit.

Die neuen Fahrzeuge des Herstellers Solaris wurden jetzt im Rahmen einer Aufsichtsratssitzung offiziell vorgestellt und sind seit einigen Wochen im Einsatz. Mit einer Länge von 18 Metern bieten sie Platz für 120 Fahrgäste. Mit 42 Sitz- und 78 Stehplätzen sind die Wasserstoffgelenkbusse damit perfekt für stark frequentierte Linien und Fahrten in Hauptverkehrszeiten geeignet. Die Busse verfügen über drei sogenannte Mehrzweckbereiche für Kinderwagen und Rollstühle. Die Betankung dauert zwölf Minuten an der Wasserstofftankstelle im Gewerbegebiet „Im Großen Tal“ nahe der A4.

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„Die ersten Erfahrungen und Berichte des Fahrpersonals sind durchweg positiv“, berichtet Christoph Platzbecker, Betriebsleiter der Rurtalbus GmbH. „Wir gewinnen nach und nach Erkenntnisse über Reichweiten unter verschiedenen Bedingungen, sodass wir die Fahrzeuge optimal einsetzen können.“ Derzeit werde zum Beispiel eine Kilometerleistung von rund 400 Kilometern auf flacher Strecke erreicht, sagt der Betriebsleiter. Für die „bergigen“ Eifel-Strecken werden ebenfalls noch Erfahrungswerte gesammelt.


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