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Kino unterm Zeltdach

Mitte Juli startet das Open-Air-Kino in Jülich. Im geschützten Veranstaltungszelt im idyllischen Rosengarten des Brückenkopf-Parks sind amüsante und berührende Kinomomente beim Open-Air-Kino zu erleben.

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Filmvergnügen im Park. Foto: Daniel von Büren
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Die Open-Air-Kino Reihe startet mit der brandneuen französischen Komödie „Oh la la 2 – Neue Tests, Neues Chaos“. Damit haben die beiden Sturköpfe nicht gerechnet: Ihre DNA-Tests waren fehlerhaft. Jetzt wird nicht nur die deutsche Abstammung des französischen Autohändlers Gerard in Frage gestellt, sondern auch der cholerische Weingutbesitzer Frederic, der sich gerade erst mit seinen indigenen Wurzeln angefreundet hat, verliert seinen kompletten französischen Stammbaum. Nach dem großen Publikumserfolg von „Oh la la – Wer ahnt denn sowas?“ sorgt Christian Clavier, der Star aus der Monsieur-Claude-Reihe, erneut für ein herrlich freches Kinovergnügen voller überraschender Wendungen und politisch-inkorrekter Witze. Der turbulente Schlagabtausch voller kultureller Missverständnisse lässt dabei ausdrücklich kein Fettnäpfchen aus.

Die zweite Runde wird zeitgleich zum Bundesstart mit der französischen Komödie „Chéri, ich komme! – Die Erfindung der Lust“ eingeläutet. Fanny und Tom sind seit über 20 Jahren glücklich verheiratet. Tom, ein Ingenieur mit Perfektionismus-Passion, tüftelt am liebsten an Erfindungen. Doch weder seine im Dunkeln leuchtenden Hausschuhe noch das Kreditkartenglücksrad haben es zum Prototypen geschafft. Die Familienkasse ist leer, das Haus samt geliebter Werkstatt soll verkauft werden. Es könnte insgesamt besser laufen, als ihm eines Tages Fanny ein Geheimnis anvertraut: Sie hatte noch nie in ihrem Leben einen Orgasmus. Inspiriert von ihrer extrem engagierten Sexualtherapeutin will sie das nun dringend ändern und entsprechend ins Training einsteigen. Tom ist schockiert, doch was folgt, ist keine Krise, sondern ein Pakt. Der Ingenieur nimmt die Sache selbstverständlich persönlich – und wörtlich. Er will ein Gerät entwickeln, das die weibliche Lust zelebriert. Doch dafür braucht er seine Frau, die die Richtung vorgibt. Was als absurde Idee beginnt, wird zu einer abenteuerlichen Expedition zweier Komplizen im Auftrag der Libido: Fanny und Tom forschen, lachen, scheitern, streiten, flüchten vor der Polizei, klauen ihrer Tochter den gesamten Drogenvorrat und entdecken einander und ihre Liebe völlig neu. Gemeinsam entwickeln sie ein Objekt, das Geschichte schreiben wird.

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20 Jahre Ehe, eine Liebe, die trägt – und ein Geheimnis, das alles verändert. Nach einer wahren Geschichte legt die Regisseurin Reem Kherici, Fachfrau für französische Publikumshits, einen Komödienkracher hin, dem ein echter Coup gelingt: Jenseits von Vulgarität erzählt „Chéri, ich komme – die Erfindung der Lust“ sehr empfindsam und dennoch voller Humor von der Erneuerungskraft der Liebe. Eine sehr bewegende und hinreißend witzige Geschichte über eine große Liebe, die sich traut, Fragen zu stellen – und ein Paar, das bereit ist, neue Antworten zu finden.

Mit „Ein fast perfekter Antrag“ wird schließlich ein echtes Sommer-Highlight gezeigt. Es ist die Liebeskomödie des Jahres. Die beiden Publikumslieblinge Iris Berben und Heiner Lauterbach zum ersten Mal als Liebespaar auf der großen Leinwand: Mit perfektem komödiantischem Timing und unwiderstehlichem Charme begeistern sie in dieser turbulenten romantischen Komödie. Der eigenwillige Witwer Walter vertreibt sich seine Zeit im Ruhestand damit, Restaurants zu testen und akribisch im Internet zu bewerten. Bei einem seiner Restaurantbesuche trifft er zufällig seine Jugendliebe Alice wieder. Vor 40 Jahren hatte er ihr einen Heiratsantrag gemacht und war spektakulär gescheitert. Die lebensfrohe und freigeistige Kunstprofessorin ist auch heute noch das genaue Gegenteil des altmodischen, akkuraten Walter. Der Ehrgeiz des pensionierten Ingenieurs ist geweckt. Er will es diesmal besser machen, während Alice gar nicht daran denkt, denn sie liebt ihr unabhängiges Leben und braucht keinen Beziehungsstress. Sie stellt eine Bedingung: Erst wenn er echtes Interesse an ihrer Welt zeigt, bekommt er vielleicht eine zweite Chance. Und so schreibt sich Walter, der sich nie für Kunst interessiert hat, zu Alices Entsetzen als Gaststudent in ihrem Kurs ein – fest entschlossen, sich selbst und ihr zu beweisen, dass es nie zu spät ist, neue Wege zu gehen. Aber nicht nur Alice stellt ihn vor ungeahnte Herausforderungen, sondern auch die Begegnung mit seinen 40 Jahre jüngeren Kommilitoninnen. Unerwartet finden sich Alice und Walter in einem neuen aufregenden Kapitel ihres Lebens wieder und müssen sich fragen: Rostet alte Liebe wirklich nicht?

Zum großen Finale der Open-Air-Kinoreihe wird einer der erfolgreichsten Filme des Jahres gezeigt: das Michael-Jackson-Biopic „Michael“.

Er ist einer der einflussreichsten Künstler aller Zeiten – der King of Pop. „Michael“ ist das Portrait eines Ausnahmekünstlers, dessen Musik die Welt bewegt und jede Generation bis heute inspiriert hat. Der Film erzählt die Geschichte von Michael Jacksons Leben – weit über die Musik hinaus. Er zeichnet seinen Weg nach von der Entdeckung seines außergewöhnlichen Talents als Leadsänger der Jackson Five bis hin zu dem visionären Künstler, dessen kreativer Ehrgeiz ihn unermüdlich antrieb, der größte Entertainer der Welt zu werden.

Von einigen seiner legendären Auftritte aus seiner frühen Solokarriere bis zu seinem Leben abseits der Bühne – das Publikum hat einen Platz in der ersten Reihe bei einem nie zuvor dagewesenen Blick auf das Leben der Pop-Ikone. Hier fängt seine Geschichte an. Jaafar Jackson übernimmt die Rolle seines Onkels Michael Jackson und feiert damit sein Spielfilmdebüt.

Ansonsten alles wie gewohnt: Filme, Leinwand und Marketing kommen aus dem Kulturbahnhof mit Unterstützung vom Kulturbüro der Stadt Jülich, das Ambiente stellt der Brückenkopf-Park, und die professionelle Projektionstechnik kommt von DPvB-Veranstaltungstechnik. Präsentiert wird die Reihe von der Sparkasse Düren.

Oh la la 2 – Neue Tests, Neues Chaos FR 17|07

Chéri, ich komme! – Die Erfindung der Lust FR 24|07

Ein fast perfekter Antrag FR 28|08

Michael FR 04|09

Rosengarten vom Brückenkopf-Park, Eingang über die Kirmesbrücke | alle Filme starten gegen 21 Uhr | Einlass ab 20 Uhr | Eintritt 10 Euro, erm. 8 Euro | Infos und Ticketreservierung unter www.kuba-juelich.de


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