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Mehr Geld für die Gastro

Dickeres Kellner-Portemonnaie: Wer in Cafés, Gaststätten, Restaurants oder Hotels im Kreis Düren arbeitet, hat am Monatsende mehr Geld auf dem Konto.

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Foto: NGG | Tobias Seifert
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Ab Oktober steigen die Löhne in der Gastronomie um zunächst 2,2 Prozent. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hingewiesen. „Von der Köchin bis zum Kellner und von der Rezeptionistin bis zum Barkeeper haben Gastro-Beschäftigte mit einem Vollzeitjob damit ab sofort gut 60 Euro mehr im Portemonnaie“, sagt Tim Lösch von der NGG Aachen.

Beim Lohn-Plus gehe es dann in Staffeln weiter nach oben: „Jeweils zum Januar gibt es im nächsten und übernächsten Jahr noch einmal mehr Geld. Am Ende werden Beschäftigte der Hotellerie und Gastronomie im Kreis Düren über 7 Prozent und damit mehr als 195 Euro zusätzlich pro Monat verdienen.

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Sie bekommen damit endlich auch etwas von der Senkung der Gastro-Steuer ab – auch wenn sie darauf monatelang warten mussten“, so NGG-Geschäftsführer Tim Lösch. Immerhin sei die Mehrwertsteuer im Gastgewerbe bereits Anfang des Jahres um 12 Prozent auf den reduzierten Steuersatz von 7 Prozent gesenkt worden.

Auch Auszubildende profitieren vom Tarifabschluss: Sie erhalten nach Angaben der NGG Aachen ebenfalls ab diesem Monat 20 Euro mehr. Außerdem steigt die Ausbildungsvergütung noch einmal im August nächsten Jahres.

„Dann geht eine angehende Servicekraft im dritten Ausbildungsjahr mit 1440 Euro pro Monat nach Hause. Vergleicht man das mit anderen Branchen, dann rangieren Gastro-Auszubildende im oberen Drittel“, sagt Tim Lösch.

Denn die NGG habe sich bereits früh für attraktive Ausbildungsvergütungen stark gemacht, um junge Menschen für eine Ausbildung im Gastgewerbe zu gewinnen. Insgesamt arbeiten nach Angaben der NGG Aachen rund 3320 Beschäftigte in der Hotellerie und Gastronomie im Kreis Düren.


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