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Kommende Woche im KuBa-Kino

Gleich drei Filme zeigt das KuBa-Kino in der kommenden Woche.

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Foto: mastertux/pixabay
Foto: mastertux / pixabay
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Die Kinowoche im KuBa startet mit „Bibi Blocksberg – Die total verhexte Zeitreise“.

Jetzt wird’s verhext – und ziemlich turbulent. Bei den Neustädter Schülerinnen und Schülern steht das große Praktikum an. Doch ausgerechnet Bibi Blocksberg (Nala) hat die Anmeldung mal wieder verpennt. Während Marita (Fia) bei der Polizei ermitteln darf und Florian mit Kultreporterin Karla Kolumna auf der Jagd nach der nächsten großen Story ist, bleibt für Bibi nur noch ein Platz im Museum übrig – für sie der wohl laaaaangweiligste Ort der Welt.

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Plötzlich überschlagen sich dort die Ereignisse: Während Kuratorin Farrah Pahani gemeinsam mit Bibi eine neue Ausstellung vorbereitet, verschwindet eine wertvolle Spieluhr spurlos. Ein Rätsel, das Bibi sofort aufklären muss!

Gemeinsam mit Marita beschließt sie, sich in die Nacht des Einbruchs zurückzuhexen und landet prompt 139 Jahre in der Vergangenheit – mitten auf Schloss Klunkerburg. Dort begegnen sie Fritzi von Klunkerburg, die dringend Hilfe gebrauchen kann. Denn ihre fiese Tante Mathilde plant, Fritzis Spieluhr, ein kostbares Erbstück ihrer Mutter, an sich zu reißen.

Für Bibi und Marita heißt es jetzt: hexen, clever sein und Freunden helfen – und nebenbei irgendwie zurück in die Gegenwart gelangen. Das Abenteuer ihres Lebens beginnt.

Bibi Blocksberg – Die total verhexte Zeitreise MO 02|11 und DI 03|11
Kultur im Bahnhof | Kulturbahnhof, Bahnhofstraße 13 | 17 Uhr | Eintritt 4 Euro

Im Abendprogramm steht ein neuer Film aus der Feder von Doris Dörrie auf dem Programm: „Frau Winkler verlässt das Haus“.

Im Jahr 2030 ist der ehemaligen Schauspielerin Frau Winkler nichts mehr geblieben als ihre Tochter Emi und Enkelin Billie. Ihr geliebter Ehemann und Bühnenpartner ist viel zu früh verstorben. Aus ihrer Trauer hat Frau Winkler nie ganz herausgefunden und sich immer ganz auf Emi verlassen.

Als diese, ebenfalls Schauspielerin, ein Theaterengagement annimmt und endlich ihr eigenes Leben in die Hand nehmen will, ist ihre Mutter nach einem Unfall plötzlich auf intensive Hilfe angewiesen. Es muss schnell eine Lösung her: ein Pflegeroboter, den die Krankenkasse stellt.

Frau Winkler fühlt sich gedemütigt und wehrt sich vehement gegen die maschinelle Zuwendung. Doch dann entwickelt sich eine unerwartete Freundschaft zwischen der 80-Jährigen und dem äußerst „belesenen“ Roboter, den sie Pawlowitsch nennt und der zu ihrer Verzückung wunderbar Tschechow rezitieren kann.

Aber Pawlowitsch ist nicht nur eine interessante neue Gesellschaft für Frau Winkler, er übermittelt auch ihre sich stetig verschlechternden Vitalwerte an ein auf Effizienz bedachtes Gesundheitssystem. Pawlowitsch verspricht, ihr beizustehen. Aber kann eine künstliche Intelligenz einem Menschen ein Versprechen geben, das auch zu halten ist?

Frau Winkler verlässt das Haus MO 02|11 und DI 03|11
Kultur im Bahnhof | Kulturbahnhof, Bahnhofstraße 13 | 20 Uhr | Eintritt 6,50 Euro, erm. 6 Euro

In einer zusätzlichen Vorstellung zeigt das Kino das Drama „Als wäre es leicht“.

Kati ist gehörlos, Florian ist blind. Er ist Stadionkommentator beim FC St. Pauli, sie entdeckt die Welt durch ihre Kamera. Als sie sich im Dialoghaus Hamburg begegnen, entsteht eine eigene Sprache – jenseits von Worten und Gesten, getragen von Nähe und Mut.

Doch ihre unterschiedlichen Lebenswelten und die Erwartungen von Familie und Umfeld stellen die Beziehung immer wieder auf die Probe. Ihre Liebe wirkt für Außenstehende kaum möglich und entfaltet gerade deshalb eine besondere Kraft.

Der Film ist die erste deutsche Spielfilmproduktion, die in den Hauptrollen Menschen zeigt, die im wirklichen Leben gehörlos beziehungsweise blind sind. Er zeigt, wie Nähe dort entstehen kann, wo andere nur Grenzen sehen.

Und er macht spürbar, dass Liebe nicht in Worten oder Blicken wohnt, sondern in dem Versuch, sich dem anderen immer wieder neu zuzuwenden. „Als wäre es leicht“ wurde 2023 für den Deutschen Drehbuchpreis nominiert.

Der Debüt-Spielfilm des Hamburger Regisseurs Milan Skrobanek erzählt einfühlsam von der Schönheit und Verletzlichkeit einer Beziehung, die größer ist als die Umstände. Am Set unterstützten Deaf-Supervisor und Gebärdensprachdolmetscherinnen die Kommunikation.

Als wäre es leicht MI 04|11
Kultur im Bahnhof | Kulturbahnhof, Bahnhofstraße 13 | 20 Uhr | Eintritt 6,50 Euro, erm. 6 Euro


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