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Stimmung und Schutzengel bei den Schanzeremmele

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Foto: Eva Marx
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Was ein Abend: Feststimmung im Festzelt der KG Schanzeremmele Auf der Klause in Stetternich. Mit der Sitzungskapelle „Sound Express Köln‘ feierten die Jecken sich in den dichtbesetzten Rängen in Schunkelfreude. Und die KG hatte gestützt auf den „Ring“, der Verbundenheit der karnevalistischen Vereinigungen im Jülicher Land, reichlich aufgefahren: Die jecken Rocker von „Zack“ und „Fiasko“ kamen, Martin Schopps brillierte als Wort- und Tonakrobat und die Stammgäste Willi und Ernst brachten mit halbseidenen Schenkelklopfern das Zwerchfell in Wallung.

Dem eindruckvollen Aufmarsch der Funkengarde Hürth-Gleuel mit ihren artistischen Hebefiguren hielt die Bühne prächtig Stand – beim Tanzcorps Fidele Sandhasen Oberlar kam das „Aus“. Sie spürten als erste, dass der Boden unter den Füßen nicht mehr richtig stabil war und brachen ihren Auftritt ab. „Es fühlte sich an, als würde man auf einer Matratze laufen müssen“, beschreibt es Eva Marx, KG-Mitglied und Prinzessin der letzten Session.

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Das aber erschüttert „ein Schanzeremmele“ nicht! So steckten die führenden KG-Köpfe die ihrigen zusammen, kletterten unter den Bühnenaufbau und überlegten in Windeseile, was zu tun sei. Währenddessen griff Richard Schumacher zum Mikrophon und trug zur Überbrückung für das Publikum „Dat Schanzeleedchen“ vor. Ein Schunkelstück der Sitzungskapelle später war den Verantwortlichen klar: der vorderer Teil der Bühne war intakt und stabil – der hintere Teil musste abgesperrt werden.

Dass die Kostümsitzung weitergehen konnte, – übrigens in zunehmender Hochstimmung, wie der 1. Vorsitzende der KG, Boris Boeckem, schwärmt –, verdanken die Schanzeremmele auch der Zuversicht von Miljö. Die Stimmungsband ließ sich von der Unterbrechung nicht aufhalten und brachte das Festzelt noch mal richtig auf Partytemperatur und auch die Höhner absolvierten ungebremst ihren Auftritt. „Und Liselotte Lotterlappen hat da noch richtig einen draus gemacht“, lacht Boeckem. So suchte sie zum Vergnügen des Publikums demonstrativ in den „Bühnenritzen“ nach Willi und Ernst.

Einziger Wermutstropfen: Das Tanzcorps Agrippina Colonia durfte nicht mehr auf die Bühne. Der Auftritt wurde abgesagt. Und auch die hauseigenen Showtanzgruppe, die kleineren „Edelsteine“ und „Minis“ konnten nicht vor heimischem Publikum ihr Können zeigen. Dennoch: „Glück gehabt!“ Nicht auszudenken, so der erste Vorsitzende Boris Boeckem, wenn bei einer ruckartigen Belastung durch 30 von den Schultern der männlichen fidelen Sandhasen herabspringenden Tänzerinnen die Bühne eingebrochen wäre. Und mit Blick in die Zukunft: „Wir werden jetzt prüfen, wo das technische Problem lag.“ Keinen Zweifel lässt er an der guten Zusammenarbeit mit dem Zeltleger, der stets auch die Bühne mitbringe. Klar ist aktuell: Die Bühne ist verstärkt und wieder verkehrssicher. Sie steht für die Kindersitzung am Sonntag, 8. Februar, vollständig zur Verfügung. Danach wird sie ohnehin nicht mehr gebraucht. Denn dann ist im Festzelt auf der Klause Partyzeit.

Apropos Party: Wiederbelebt worden ist das Format „Trash und Trömmelche“ am Karnevalsfreitag, für die der HERZOG noch bis 10. Februar in Kooperation mit der KG Schanzeremmele 10 x 2 Tickets bereithält:

Hier geht es zum Gewinnspiel Abtanzen beim „Trash un Trömmelchen“. Wer die Frage richtig beantwortet, geht in den Lostopf für die Schanzeremmele-Party am Karnevalsfreitag.

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Dorothée Schenk
HERZOGin mit Leib und Seele. Mein HERZ schlägt Muttkrat, Redakteurin gelernt bei der Westdeutschen Zeitung in Neuss, Krefeld, Mönchengladbach und Magistra Artium der Kunstgeschichte mit Abschluss in Würzburg. Versehen mit sauerländer Dickkopf und rheinischem Frohsinn.

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