Start Kreis Düren Jahresbericht der Arbeitsagentur

Jahresbericht der Arbeitsagentur

Migranten stabilisieren den Arbeitsmarkt in der Region

0
0
TEILEN
Agentur für Arbeit. Foto: NGG
- Anzeige -

Der Jahresbericht zum Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit verzeichnet ein Jahr ohne extreme Ausschläge bei gleichzeitig tiefgreifenden strukturellen Veränderungen. Die Zahl der Erwerbstätigen steige bei gleichzeitig gestiegener Arbeitslosigkeit. Der Jahresdurchschnitt der Arbeitslosigkeit sei im Kreis Düren um 4,6 Prozent auf 11,324 gestiegen.

Arbeitslosigkeit sei nicht gleich Arbeitslosigkeit. Im Bereich der Arbeitslosenversicherung komme es vergleichsweise schnell wieder zu einer Beschäftigung wogegen nahezu 90 Prozent der Menschen in der Grundsicherung meist mehrere Vermittlungshemmnisse aufwiesen, so die Pressemitteilung der Agentur für Arbeit. Dazu gehörten fehlende oder nicht verwertbare Qualifikationen und Langzeitarbeitslosigkeit, aber auch gesundheitliche Einschränkungen, Betreuungsverpflichtungen oder ein höheres Lebensalter. Im Agenturbezirk Aachen-Düren sei die Gesamtarbeitslosigkeit zu etwa zwei Dritteln von Menschen geprägt, deren Integration mehr Zeit und Unterstützung erfordere.

- Anzeige -

Der beobachtbare Beschäftigungszuwachs im Agenturbezirk erfolge über Teilzeitbeschäftigung, bei rückläufiger Vollzeitbeschäftigung und der Stellenmarkt bliebe auf Grund der Diskrepanz zwischen Qualifikationen der Arbeit Suchenden und der Nachfrage angespannt, so die Pressemitteilung weiter. Weiter sinke die Arbeitskräftenachfrage besonders bei kleinen und sehr kleinen Betrieben, die auf wirtschaftliche Unsicherheiten besonders sensibel reagierten und Neueinstellungen verschöben. Im Agenturbezirk seien dies etwa 95 Prozent der Betriebe.

Der Beschäftigungszuwachs 2025 sei ausschließlich durch migrantische Arbeitskräfte getragen worden. Während die Zahl sozialversicherungspflichtiger Beschäftigter Deutscher um 2214 Personen zurückging, stieg die Zahl der beschäftigten Migranten um 3557 an. Ohne Zuwanderung würde das Arbeitskräftepotential zukünftig deutlich schrumpfen und das Beschäftigungsniveau destabilisiert.


§ 1 Der Kommentar entspricht im Printprodukt dem Leserbrief. Erwartet wird, dass die Schreiber von Kommentaren diese mit ihren Klarnamen unterzeichnen.
§ 2 Ein Recht auf Veröffentlichung besteht nicht.
§ 3 Eine Veröffentlichung wird verweigert, wenn der Schreiber nicht zu identifizieren ist und sich aus der Veröffentlichung des Kommentares aus den §§< 824 BGB (Kreditgefährdung) und 186 StGB (üble Nachrede) ergibt.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here