
Der Ausbau einer neuen Radvorrangroute zwischen Düren und Jülich schreitet weiter voran. Die rund zehn Kilometer lange Strecke soll künftig eine schnelle und direkte Verbindung für den Radverkehr schaffen – weitgehend parallel zur Rurtalbahn und ohne größere Steigungen. Das wurde im jüngsten Kreistag entschieden.
Das Projekt wird größtenteils durch Fördermittel finanziert und befindet sich derzeit in der Genehmigungsplanung. Ziel ist es, die Route komfortabel und sicher auszubauen, unter anderem mit einer Breite von bis zu 4,50 Metern auf Teilabschnitten. Entlang der Strecke sind mehrere sichere Querungen vorgesehen, etwa an Straßen und Bahnübergängen.
Allerdings gibt es auch Herausforderungen: Eine bestehende Gasleitung entlang der Trasse muss teilweise erneuert werden. Für einen Abschnitt ist diese Erneuerung inzwischen verschoben worden, was Auswirkungen auf den Bauablauf hat. In diesem Bereich kann der Ausbau der Radroute erst nach der Stilllegung der Leitung erfolgen.
Auch organisatorisch gab es Veränderungen. Das ursprünglich beauftragte Ingenieurbüro konnte den Zeitplan nicht einhalten, sodass ein neues Büro mit der weiteren Planung beauftragt werden soll.


















