Die persönliche sogenannte Vollablesung der Zähler für Gas, Strom und Wasser der Stadtwerke Jülich ist abgeschlossen. „Und sie ist richtig gut verlaufen“, zieht Marcel Schlaf, Leiter Shared Service der Stadtwerke, eine positive Bilanz. „Wir konnten mit 28.000 abgelesenen Zählern eine Quote von mehr als 90 Prozent erreichen, das ist ein großer Erfolg“, erläutert er.
Zwischen dem 1. Dezember und dem 7. Januar waren 24 Ableser eines Dienstleisters im Auftrag der Stadtwerke im gesamten Stadtgebiet unterwegs und erfassten die Zählerstände. Es war das zweite Mal in Folge, dass das Unternehmen dabei auf eine persönliche Vollablesung setzte. Im Winter 2024/2025 hatten sich die Verantwortlichen zu diesem Verfahren entschieden, um weniger Werte schätzen zu müssen. „Korrekt erfasste und genaue Zahlen erleichtern uns die Arbeit beim Erstellen der Jahresverbrauchsabrechnungen“, erklärt Marcel Schlaf. „Wenn Werte geschätzt werden müssen, werden weitere Abstimmungen zwischen uns und den Kunden notwendig, Rechnungen müssen dann aufwendig korrigiert werden. Das alles entfällt bei exakt abgelesenen Zählerwerten.“
Durch das persönliche Erfassen durch Dienstleister hatten die Stadtwerke die Ablesequote bereits im vergangenen Jahr von 77 auf über 90 Prozent erhöhen können. Dass auch diesmal ein so hoher Wert erreicht werden konnte, bestätigt das Unternehmen in seiner Entscheidung für die Vollablesung. „Diese außergewöhnlich hohe Quote haben wir aber auch den Jülicher Bürgern zu verdanken, die das Verfahren toll akzeptieren“, lobt Marcel Schlaf. „Unsere Ableser wurden sehr freundlich empfangen. Zudem haben viele Jülicher geäußert, dass sie es begrüßen, sich nicht selbst um die Ablesung kümmern zu müssen. Denn moderne und digitale Zähler machen es manchmal gar nicht so einfach, Werte richtig zu erkennen“, weiß der Leiter des Shared Service.
Nach Abschluss der Ablesung erstellen die Stadtwerke nun die Jahresverbrauchsabrechnungen, die dann im Februar an Kunden versandt werden. Schon jetzt kündigt der Lebensversorger an, das Verfahren der persönlichen Vollablesung auch im kommenden Winter beibehalten zu wollen. Gleichzeitig möchten die Stadtwerke aber auch die Möglichkeit der Selbstablesung und digitaler Lösungen weiter fördern. „Langfristig möchten wir den Übergang zu modernen Technologien wie Smart Meter vorantreiben“, so Marcel Schlaf.




















