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Neue Technik zur Sanierung von Radwegen erprobt

Jülicher Bauhof hat 600 Meter intensiv genutzte Strecke schnell ausgebessert

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Zwischen Rur- und Stadionbrücke wurde der Einsatz einer Maschine erprobt. Foto: Stadt Jülich/Gisa Stein
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Der Bauhof der Stadt Jülich hat mehrere hundert Meter des Radwegs zwischen Rurbrücke und Stadionbrücke instandgesetzt. Anlass war die Vorführung und Erprobung einer Maschine, mit der Schäden an wassergebundenen Flächen (Splittwege) effizient ausgebessert werden können.

Der bearbeitete Abschnitt ist Teil des Rurufer-Radwegs. In Absprache mit dem Kreis Düren, der für den Rurufer-Radweg verantwortlich zeichnet, wurde der stark frequentierte Bereich bewusst für den Praxistest ausgewählt: Die Strecke ist zentral gelegen, eine beliebte Panoramaroute und war in der Vergangenheit von Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Jülich häufig wegen Wasseransammlungen gemeldet worden.

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Die Raiffeisen Warenzentrale in Rommerskirchen stellte der Stadt Jülich die Maschine testweise zur Verfügung, damit der Bauhof den praktischen Einsatz sowie den möglichen Nutzen einer Anschaffung prüfen kann. Das Wegepflegegerät wird als Anbaugerät an einem Kommunalschlepper betrieben. In einem Arbeitsgang wird die oberste Schicht der wassergebundenen Fläche abgetragen durchmischt, neu profiliert und verdichtet. Dadurch entsteht ein gleichmäßiger und stabiler Untergrund.

Pfützen und Schlaglöcher sind jetzt auf dem Rurdamm Geschichte. Foto: Stadt Jülich / Gisa Stein
Die Mitarbeiter des Bauhofs erprobten die Maschine mit großem Engagement. Auch vorbeikommende Passantinnen und Passanten reagierten positiv auf die Arbeiten und begrüßten insbesondere die Verbesserung dieses stark genutzten Abschnitts.

Bereits kurz nach Abschluss der Arbeiten konnte eine erste Testfahrt über den frisch bearbeiteten Weg erfolgen – mit festem und deutlich ebenem Untergrund.

Im Kernstadtbereich sowie in der näheren Umgebung verlaufen ca. 50 Kilometer wassergebundene Radwege.

Vor diesem Hintergrund erscheint eine mögliche Investition in die Maschine in Höhe von rund 50.000 Euro aus Sicht des Bauhofs durchaus sinnvoll. Bezogen auf die zahlreichen Kilometer an Rad- und anderen Wegen könnten mit der Technik langfristig erhebliche Arbeitszeit und Materialkosten eingespart werden.

Bauhofleiter Markus Danz zeigte sich mit dem Testeinsatz sehr zufrieden und hofft, dass sich eine Anschaffung des Geräts als sinnvolle Investition für die Pflege der Wege im Stadtgebiet realisieren lässt.

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Hightech auf historischem Boden - Jülich ist eine Stadt mit großer Vergangenheit. Mit über 2000 Jahren gehört sie zu den Orten mit der längsten Siedlungstradition in Deutschland. In der historischen Festungsstadt und modernen Forschungsstadt, die sich auch mit den Schlagworten „Stadt im Grünen“, „Einkaufsstadt“, Renaissancestadt“, „Herzogstadt“ und „kinder- und familienfreundliche“ Stadt kennzeichnen lässt, leben heute ca. 33.000 Menschen.

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