„Wir hatten eine ruhige und stabile Kampagne“, zieht Schumacher Bilanz. Süße Rüben von guter Qualität seien erwartet worden und genauso ist es erfreulicherweise gekommen, konstatiert der Zuckerhersteller. Dass es Ende November plötzlich kalt wurde, stellte Fabrik und Landwirte vor einige Herausforderungen. Zu diesem Zeitpunkt war der Großteil der „Knollen“ bereits geerntet und lagerte in großen Mieten am Feldrand. Wenn die stark wasserhaltigen Früchte allerdings einmal tiefgefrieren und dann wieder auftauen, wird die Verarbeitung schwierig. „Hand in Hand“ mit der Landwirtschaft habe man das Problem allerdings mit einfachen Mitteln lösen können: Die Rübenberge bekamen kurzerhand eine wärmende Vlies-Decke. Unterm Strich steht Zufriedenheit auf beiden Seiten. „Soweit man das beurteilen kann, sind die Landwirte mit der Ernte und dem Zuckergehalt der Rüben zufrieden. Wir sind es jedenfalls“, meint Britta Schumacher.
Ein kleines Aber gibt es allerdings. Die Lage auf dem Zuckermarkt sei nach wie vor „angespannt“, weswegen Pfeifer & Langen den Landwirten empfiehlt, ihre Anbauflächen „anzupassen“. Eine Empfehlung, die übrigens schon mit Kampagnenbeginn galt und der auch viele Landwirte bereits gefolgt sind. So seien bereits im letzten Jahr auf weniger Äckern Rüben gewachsen.
Jetzt ist es eine Frage von „Taktik und Strategie“ seitens der Anbaubetriebe auf welche anderen Feldfrüchte sie statt der süßen Knollen nun setzen wollen. Ein Fruchtwechsel auf den Feldern ist ohnehin notwendig. Vielleicht werden sich künftig statt der riesigen Rübenberge Kartoffeln oder Möhren am Ackerrand türmen.





















