Das alternde Gehirn und wie Mehrsprachigkeit uns dabei helfen kann, geistig fit zu bleiben
Mit zunehmendem Alter verändert sich unser Gehirn. Die Bildgebung zeigt, dass wir in bestimmten Regionen beispielweise an Hirnvolumen verlieren. Auch eine zunehmende Einschränkung geistiger Fähigkeiten, wie etwa des Gedächtnisses, ist möglich.
Ein Faktor, der die Veränderungen von Struktur und Funktion des Gehirns über die Zeit beeinflussen kann, ist Mehrsprachigkeit. Menschen, die im Laufe ihres Lebens mehrere Sprachen gelernt haben, scheinen bis zu fünf Jahre später an Demenz zu erkranken als Menschen, die nur eine Sprache sprechen. Wie aber kommt dieser Unterschied zustande?
Genau davon handelt dieser Vortrag: Es werden funktionelle und strukturelle Unterschiede in den Gehirnen von ein- und mehrsprachigen Menschen betrachtet, von denen einige auch am Forschungszentrum Jülich untersucht wurden. Außerdem werden Mechanismen besprochen, wie diese Unterschiede zustande kommen könnten, und wir werden sehen, wie das alles mit der Alterung unseres Gehirns zusammenhängt – und ob Mehrsprachigkeit uns tatsächlich dabei helfen kann, im Alter geistig fit zu bleiben.
Der Vortrag findet am 24. Februar in der VHS Jülicher Land, Am Aachener Tor 16 statt. Kursnummer T02-003




















