Eine Reihe Schlagworte steht über der aktuellen Ausstellung in der Propsteikirche: Da ist von unsicheren Zeiten die Rede und davon, dass die Welt aus den Fugen geraten scheint. Fluchtbewegungen und kriegerische Auseinandersetzungen haben ebenfalls Einfluss auf die Werke von Dorothea Kempen gehabt.
In schlichten, irgendwie kraftvoll wirkenden, meist in Schwarz- und Grautönen gehaltenen Kohlezeichnungen – manche von ihnen farblich akzentuiert – hat die freischaffende Künstlerin kleine Szenen aus dem Leben von Menschen eingefangen. Menschen, deren Geschichten aus der Bibel bekannt sind wie Mose und sein älterer Bruder Aaron. Auch ihre Geschichten sind von Krieg, Flucht und Asyl geprägt und darum heute wie vor Jahrtausenden aktuell.
Teilweise gehängt zwischen die Stationen des Kreuzweges und immer begleitet von erläuternden Texten und Bibelstellen wollen die Werke von Dorothea Kempen während der gesamten Fastenzeit zur Auseinandersetzung mit diesen schwierigen Themen einladen.
Die Ausstellung kann während der regulären Öffnungszeiten der „Citykirche“ St. Mariä Himmelfahrt besucht werden.



















