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Kölnstraße wird Fahrradstraße

In der zweiten Sitzung des Planungs- Umwelt- und Bauausschusses wurde über den Antrag des Umweltbeirates zur Schaffung einer Fahrradstraße im Bereich Kölnstraße und Kurfürstenstraße abgestimmt.

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Foto: pixabay
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Der Antrag des Umweltbeirates hatte eine Verbesserung der Attraktivität der Kölnstraße sowie eine Förderung des nachhaltigen Verkehrs zum Ziel und gründete auf der positiven Resonanz der Bürgerschaft beim Mobilitätstag 2024. Weiter solle, so dem Antrag zu entnehmen, die Sicherheit der Fahrräder erhöht und eine Entschleunigung erwirkt werden, die auch den Geschäften zugutekommen soll. Der motorisierte Verkehr soll die Fahrradstraße weiterhin nutzen können, muss sich aber dem nicht motorisierten Verkehr unterordnen. Daraus resultierend erhoffe man sich eine steigende Akzeptanz für anschließende Maßnahmen in der Zukunft.

Vier verschiedene Varianten wurden durch den Umweltbeirat eingebracht. Die Variante D, die durch den Umweltbeirat als präferiert dargestellt wurde, erhielt auch Zustimmung von Seiten der Parteien. Christine Klein (Bündnis 90/Die Grünen), Ratsmitglied und Mitglied des Umweltbeirates, erklärte, sie halte dies für die beste Option, da die Umwandlung der Kurfürstenstraße die Sicherheit der Fahrräder erhöhen würde. Dadurch wäre der motorisierte Verkehr auf eine Fahrtrichtung begrenzt worden. Dies wurde jedoch abgelehnt, und in der Abstimmung wurde Variante A einstimmig angenommen. Somit wird aus der Kurfürstenstraße keine Einbahnstraße werden. Beginnend an der abknickenden Vorfahrt der Kleinen Römerstraße in die Kurfürstenstraße soll durch Markierungen und Beschilderung der Beginn der Fahrradstraße gekennzeichnet werden, die am Minikreisverkehr an der Kreuzung Kölnstraße und Poststraße enden wird.

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Dr. Maik Boltes, Ratsmitglied und Mitglied des Umweltbeirates, erklärte, es handele sich bei Variante A weiterhin um eine sehr gute Option, es sei jedoch wichtig, dass eine Anbindung an die fortführenden Radwege eingeplant werde. Dr. Judith Bruin von der CDU sprach sich aufgrund der wenig invasiven Eingriffe für Variante A aus. Die vom Umweltbeirat bevorzugte Variante bezeichnete Harald Garding (SPD) als wünschenswert, sprach sich jedoch mit Verweis auf die Kosten ebenfalls für Variante A aus. Auf Nachfrage von Dr. Boltes erklärte Tiefbauamtsleiter Robert Helgers für die Verwaltung, dass eine zukünftige Prüfung der aus Sicht des Umweltbeirates abgelehnten Forderung möglich sei.


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