Wenn vermeintlich gefräßige T-Rexe einträchtig mit Kühen und anderem Getier über die Straßen ziehen, Ärztinnen und Malermeister am Acker entlang tanzen und an der Prämienstraße einfach kein Durchkommen mehr ist, dann ist klar: „Meetzehuuse Alaaf!“ lautet die Begrüßung des Tages.
Was einst als „Vorspiel“ zum alljährlichen Straßenkarneval begann, hat sich längst etabliert und steht bei vielen Jecken ganz dick im närrischen Kalender. Ob am Straßenrand oder mittendrin im „Zoch“, so manch einer nimmt eine längere Anreise auf sich. Glücklich, wer zu Fuß oder mit dem Fahrrad kommen kann, denn Parkplätze rund um das kleine Dorf sind rar. Doch das störte hier niemanden: Bei strahlendem Sonnenschein und prächtiger Stimmung feierten, tanzten, schunkelten die bunt kostümierte Menge.
Angesichts der Kürze der Wege ziehen die Wagen, von denen manche fahrbaren Kunstwerken ähnelten, gleich zweimal durch das Dörfchen, das einmal im Jahr – immer am Sonntagmittag – zum Mittelpunkt des jecken Treibens im Jülicher Land avanciert.
Fotos: Britta Sylvester









































































