
Der Abend im Theater Mönchengladbach vereint zwei Choreografien, die auf unterschiedliche Weise von bildender Kunst inspiriert sind. Beide entstanden in Zusammenarbeit mit dem Komponisten Christopher Benstead, aus dessen Feder auch die fesselnden Ballettmusiken zu Carmen und Mata Hari stammen.
Die erste Choreografie, eine Neukreation, lässt die reizvolle Bildwelt des deutschen Expressionismus aufleben. Intensive Farben, überzeichnete Konturen und markante Formen, wie man sie bei August Macke, Otto Dix, Emil Nolde und vielen anderen findet, zeugen von der subjektiven Sichtweise und des individuellen Erlebens der Künstler. Einige Gemälde haben Robert North zu tänzerischer Interpretation angeregt, zumal sich in den ersten Dekaden des 20. Jahrhunderts auch der Ausdruckstanz als expressionistische Kunstform entwickelt, etwa bei Mary Wigman, und die eigenen Emotionen in den Mittelpunkt rückt.
Die Idee zum Farbenspiel entstand durch die geometrischen Musterbilder der englischen Malerin Bridget Riley (*1931), die den Betrachter durch kontrastreiche oder subtil abgestufte Farbskalen faszinieren. Diese Choreografie wurde 1983 in London unter dem Titel Colour Moves uraufgeführt und war 2017 in Krefeld und Mönchengladbach in einer Neufassung für großes Orchester zu erleben.
Der Bus fährt pünktlich um 18 Uhr vor dem Neuen Rathaus in Jülich, Große Rurstraße 17, ab. Die Vorstellung beginnt um 19.30 Uhr. Anschließend bringt der Bus die Teilnehmenden wieder zurück nach Jülich.
Tickets sind bis zum 26. März auf der Internetseite des Kulturbüros unter
www.juelich.de/kulturbuero und bei der Stadtbücherei Jülich sowie dem Kiosk im KuBa erhältlich (jeweils nur Barzahlung). Es handelt sich dabei um ein Kombiticket für die Busfahrt und die Ballettvorstellung. Die Karten für den Einlass vor Ort werden im Bus ausgegeben. Die Kosten für Ticket und Busfahrt betragen 48 Euro pro Person.


















