Neuigkeiten aus dem Brückenkopf-Park – erzählt von Zooleiter Jonathan Keck. Ein Projekt ist fast für Besucher bereit. Der neue Wolfspavillon soll voraussichtlich schon im nächsten Monat fertiggestellt werden. Ein besonderes Highlight ist der künftig sehr nahe Kontakt zum Wolf. Besucher können die Tiere aus nächster Nähe erleben. Aktuell trennt nur noch ein Zaun den Pavillon ab. Dieser wird bald entfernt. Darüber hinaus sind spezielle Führungen geplant, etwa für Schulklassen, die dabei Spannendes über Verhalten, Lebensraum und Schutz der Wölfe erfahren können.
Otter-Männchen Bommel ist vor kurzem verstorben. Sein Gehege wurde inzwischen renoviert. Das Weibchen Ludmilla lebt derzeit noch auf der anderen Seite des Zauns. Doch es gibt gute Nachrichten: In den nächsten zwei Monaten soll ein neuer Otter einziehen. Die Paarungszeit ist jetzt fast vorbei, sodass sich die Tiere in Ruhe kennenlernen können. Otter sind Einzelgänger, erklärt Jonathan Keck, und suchen nur zur Paarungszeit die Nähe ihrer Artgenossen.
Die Alpakas haben sich inzwischen gut in ihrem neuen Gehege eingewöhnt. Vier Weibchen und ein Männchen namens Olaf leben gerade noch getrennt voneinander. Die Hoffnung auf Jungtiere ist jedoch groß. Die Alpakas stammen ursprünglich aus Peru, ihre Verwandten leben in Asien.
Vor fast zwei Jahren verstarb die Erdmännchen-Königin mit 16 Jahren. Seitdem hat sich die Gruppenstruktur verändert. Im Moment leben nur noch drei Tiere im Gehege: zwei Männchen und ein Weibchen. Doch das Weibchen wird von den Männchen nicht als neue Königin akzeptiert. Deswegen ist bald ein Neuanfang geplant.
Derzeit halten die Schildkröten ihren Winterschlaf im Laubhaufen. Als wechselwarme Tiere sind sie auf wärmere Temperaturen angewiesen, um aktiv zu werden. Jetzt im März, werden sie voraussichtlich aus ihrem Winterschlaf erwachen.
Der Luchs ist ein Jagdtier. Dennoch dürfen keine lebenden Wirbeltiere verfüttert werden. Das gilt als Tierquälerei. Die Futtertiere müssen daher zuvor getötet werden. Einige Ausnahmen bestehen zum Beispiel bei Schlangen. Insekten und Fischen dürfen verfüttert werden. Gefüttert wird der Luchs an sechs Tagen pro Woche. Ein Tag fastet er sozusagen. In der Natur hat er nämlich auch nicht immer Erfolg.


















