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Seine Story schrieb Geschichte

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Szene aus dem Film "Michael". Foto: Lionsgate
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Ein Film wie kein anderer. Mit diesem Slogan wurde 1988 der Film Moonwalker von Michael Jackson beworben – ein Satz, der auch heute perfekt zu dem kommenden Biopic „Michael“ über den „King of Pop“ passt. Am 23. April erscheint nun der lang ersehnte autobiografische Film über ihn. Wenn ein Musiker einen großen, aufwendig erzählten Film verdient hat, dann Michael Jackson. Kaum ein Künstler hat die Popmusik so geprägt: Von den 1960er Jahren bis heute beeinflussen seine Songs, Tanzstile und Musikvideos die Popkultur.

Genau darin liegt eine der größten Herausforderungen für den Film. MJ war nie nur ein Sänger, sondern ein Gesamtkünstler. Seine Musikvideos waren kleine Kurzfilme voller Ideen, visueller Magie und ikonischer Momente. Ein Biopic muss mehr sein als eine einfache Nacherzählung – es muss diesen besonderen Zauber einfangen. Viele Musik-Biopics scheitern daran. Manche wirken wie oberflächliche Wikipedia-Zusammenfassungen; andere rasen durch die Karriere eines Künstlers. Gerade bei Michael Jackson wäre das ein Fehler. Seine Geschichte ist zu groß, zu komplex und zu bedeutend, um sie nur schnell abzuhaken. Deshalb gibt es Gerüchte, dass der Film in zwei Teile aufgeteilt werden könnte – was mehr Raum für die Geschichte geben würde.

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Wichtig ist auch, dass der Film sich nicht hinter zu vielen Computereffekten versteckt. Michael Jackson stand für echte Show, Make-up, Bühnenbilder und kreative Inszenierungen. Zu viel CGI könnte den Zauber zerstören, der ihn einzigartig machte.

Gleichzeitig bietet der Film die Chance, eine neue Generation Michael Jackson entdecken zu lassen. Viele junge Menschen hatten nie die Möglichkeit, ihn zu Lebzeiten zu erleben. Ein Film könnte ihnen zeigen, warum er für Millionen weltweit eine so faszinierende Figur war. Ein weiterer Grund für Optimismus ist das Team hinter dem Projekt. Michael Jackson wird von seinem Neffen Jaafar Jackson gespielt, dem Sohn von Jermaine Jackson. Auch andere Familienmitglieder sind an der Produktion beteiligt. Gerade bei Biopics entstehen die besten Filme, wenn Menschen mit persönlicher Verbindung zur Geschichte beteiligt sind.

Ob der Film am Ende wirklich „ein Film wie kein anderer“ wird, bleibt abzuwarten. Die Geschichte von Michael Jackson hätte es auf jeden Fall verdient.


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