Start Magazin Geschichte/n Die Revolution des gemeinen Mannes

Die Revolution des gemeinen Mannes

Trotz Blitz und Donner führte der Abend das Publikum durch die bewegende Epoche der deutschen Geschichte, gefüttert mit ausführlichen historischen Einblicken. Der Vorsitzende des Jülicher Geschichtsverein, Guido von Büren, begrüßte sowohl die präsenten Zuhörer und Zuhörerinnen als auch die Zoom-Zuschauer zu der Reihe „Mittwochsclub“.

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Foto: Ida Bialuschewski
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Das Thema „500 Jahre Bauernkriege“ griff der Verein auf, da das Jubiläum, im letzten Jahr, stattfand und um die aktuellsten Forschungen vorzustellen. Der Referent, Dr. Mahmoud Kandil, nahm die Interessierten mit einem detaillierten Vortrag, authentisch inszenierten Zitaten und vielen historischen Namen, chronologisch mit auf eine Zeitreise, die vom späten 15. Jahrhundert bis ins 16te, durch die Geschichte des deutschen Bauernkrieges führte.

Beleuchtet wurde das Spannungsfeld zwischen humanistischem und radikalem Handeln sowie den holprigen Verlauf dieser gescheiterten Revolution. Besonders in den Fokus nahm Dr. Mahmoud Kandil die Rolle von Martin Luther, der sich und das Evangelium in diesem Verlauf widerspiegelte und dies durchaus widersprüchlich.

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Nach der darauffolgenden Fragerunde präsentierte Christoph Ludwicki die Ausstattung eines Landsknechts der Bauernzeit. Sowohl seine Kleidung als auch Ausstattung fertigt er teilweise selbst an. Er ist ehrenamtlicher Mitarbeiter des Museums Jülich und betonte, dass die Kleidung der Bauern „immer stoffreicher wurde“. Merkmale waren außerdem bunte Farben, mit denen man durchaus auffiel. Auch er konnte ebenfalls noch viele Fragen beantworten.

Beim nächsten Mittwochsclub am 29. April geht es um die Kirchplatzsanierung und die ausgegrabenen Funde aus der Jülicher Innenstadt.


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