Mit dem neuen Informationszentrum möchte die Gemeinde Inden einen Ort der Information und Begegnung schaffen. Das Gebäude soll in Zukunft als zentraler Anlaufpunkt für Gäste und Einheimische dienen und als ein sichtbares Zeichen für die gemeinsame Vision der Indeland-Kommunen fungieren. Der Holzrohbau, solle schon jetzt die Qualität des neuen Ortes widerspiegeln. Die Konstruktion verleihe dem künftigen Infozentrum eine klare architektonische Präsenz und stehe zusätzlich für einen bewussten, zukunftsgerichteten Umgang mit Ressourcen.
Der nächste Schritt des Baus umfasst nun den Innenausbau. Dieser soll bis zum Herbst fertig gestellt werden. Die offizielle Eröffnung des Infozentrums sei für April 2027 vorgesehen. Parallel zur Fertigstellung des Gebäudes wird die LED-Medienfassade des Indemanns erneuert.
Im Informationszentrum soll es eine Ausstellung geben, welche zeigen wird, wie sich das Indeland und das Rheinische Revier, Schritt für Schritt zu einem neuen Lebens-, Natur- und Erholungsraum entwickeln. Die Ausstellung soll mit modernster Technik ausgestattet werden. Projektionsflächen, digitale Anwendungen und analoge Elemente sollen dabei ineinandergreifen und die Dynamik des Wandels räumlich erfahrbar machen. Außerdem ist zusätzlich eine Touristen-info mit kleinem Shop geplant. Im Mittelpunkt der Entwicklung dieses Projektes steht der künftige Indesee, der beabsichtige die Lebensqualität der Region und das Landschaftsbild grundlegend zu verändern.
Der Bürgermeister der Gemeinde Inden, Stefan Pfennings, dankt den an Bau beteiligten Unternehmen und Gewerken, die das Projekt nach vorne bringen und sagte bei der Feier: „Das Infozentrum ist ein sichtbares Zeichen dafür, dass wir den Wandel im Indeland gemeinsam aktiv gestalten. Mit dem Blick auf den künftigen Indesee entsteht hier ein Ort, der die Zukunft unserer Gemeinde und der gesamten Region erlebbar macht“. Darüber hinaus betonte Landrat Dr. Ralf Nolten in seinem Grußwort: „Hier wird heute das Alte, die Tradition, mit dem Neuen verbunden. Die Botschaft, die von diesem Gebäude ausgeht, lautet: Beschäftigt euch bitte mit dem Wandel in der Region und bringt Ideen für die Entwicklung ein. “Christian Rast, Geschäftsführer der Entwicklungsgesellschaft Indeland GmbH, betonte die Bedeutung des Infozentrums für die Zukunft der Region: „Mit dem Infozentrum entsteht ein Ort, der den Wandel im Indeland sichtbar und erlebbar macht. Als zentraler Baustein einer gemeinsamen Strategie trägt es dazu bei, neue Wertschöpfung für alle Städte und Gemeinden zu erschließen.“
Mit dem Richtfest für das Besucher- und Informationszentrum Indeland setzten die Städte und Gemeinden gemeinsam rund um den Tagebau Inden einen weiteren Meilenstein in der Entwicklung der Region. Im Umfeld des neuen Informationszentrums stehen zudem weitere Arbeiten an: So werden der Weg vom Ortskern hinauf zur Goltsteinkuppe sowie die Sichtachse und Hangkante zum künftigen Indesee landschaftsarchitektonisch neugestaltet.
Der Bau des Informationszentrums Indeland wird gefördert durch das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen über die Rahmenrichtlinie zur Umsetzung Investitionsgesetz Kohleregionen (InvKG), Starterpaket Kernrevier.



















