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Mit Aufklebern Leben retten

Aufkleber, die Leben retten können: Der Kreisfeuerwehrverband spendet „Kinderfinder“ für den Kreis Düren.

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Über die „Kinderfinder“ vom Kreisfeuerwehrverband freuen sich Landrat Dr. Ralf Nolten, Marco Pütz, Karlheinz Eismar (beide Kreisfeuerwehrverband), Annalena Schäfer (Koordinatorin Baby-Begrüßungsdienst) und Jugendamtsleiter Georg Becker (v.l.). Foto: Kreis Düren
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Ein Szenario, das man sich nicht vorstellen möchte, welches aber leider immer wieder Realität wird: Die Wohnung oder das Haus brennt und es sind noch Kinder im Gebäude. Hier können gut erkennbare Aufkleber, sogenannte „Kinderfinder“, eine entscheidende Rolle spielen. Sie markieren die Kinderzimmer und zeigen so den Feuerwehrleuten an, wo sie zuerst suchen sollten, wenn noch nicht alle Familienmitglieder in Sicherheit sind.

Der Kreisfeuerwehrverband Düren hat nun 1000 „Kinderfinder“ an den Baby-Begrüßungsdienst des Kreises gespendet. Wenn die Eltern einverstanden sind, bekommt die Familie etwa sechs bis acht Wochen nach der Geburt Besuch von Ehrenamtlichen des Baby-Begrüßungsdienstes. Im Gepäck haben sie eine Tasche voller Angebote mit kleinen Geschenken und Informationsunterlagen. Nun gehören auch die Kinderfinder dazu.

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„Für die Feuerwehrleute ist es mit den Aufklebern leichter, im Ernstfall die Kinderzimmer zu finden und wertvolle Zeit bei der Rettung zu gewinnen. Gleichzeitig möchten wir mit der Aktion auch einen Anlass geben, mit den Kindern über Brandschutz, typische Gefahrenquellen und Verhalten im Notfall zu sprechen“, sagt Marco Pütz, Leiter des Kreisfeuerwehrverbandes. Gemeinsam mit Karlheinz Eismar, ebenfalls im Vorstand des Verbandes, übergab er die Aufkleber.

Viele Brände entstehen im häuslichen Umfeld, typische Gefahrenquellen sind beispielsweise Kerzen, Elektrogeräte oder Feuer, das beim Kochen entsteht. Geschlossene Zimmertüren (auch nachts) wirken wie eine Schutzbarriere und halten Rauch und Hitze zurück. Da der gefährliche Rauch nach oben steigt, wird der Aufkleber im unteren Drittel der Tür abgebracht, hier schaut die Feuerwehr bei der Suche zuerst nach.

„Häufig verstecken sich Kinder bei Gefahr instinktiv, beispielsweise unter dem Bett oder im Schrank. Auch auf Zurufe reagieren sie nicht immer. Daher sind Gespräche, Aufklärung und Prävention wichtig. Wir bedanken und herzlich beim Kreisfeuerwehrverband für die wichtige Spende, die den Kindern im Kreis Düren mehr Sicherheit bringt“, sagte Landrat Dr. Ralf Nolten anlässlich der Übergabe.

Für Jugendamtsleiter Georg Becker und Annalena Schäfer, Koordinatorin des Baby-Begrüßungsdienstes, sind die „Kinderfinder“ eine willkommene und wichtige Ergänzung im Angebot für junge Familien. Die Sticker werden daher ebenfalls im Familienbüro (im Erdgeschoss des Hauses C der Kreisverwaltung in der Bismarckstraße 16) ausgelegt und können zudem beim Kreisfeuerwehrverband bei Marco Pütz unter m.puetz@kfv-dueren.de angefragt werden. Somit erhalten auch die Familien „Kinderfinder“, die keinen Besuch vom Baby-Begrüßungsdienst erwarten.


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