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Viele Kontrollen, viele Treffer

An einem großangelegten Kontrolleinsatz am Wochenende in der StädteRegion Aachen sowie in den Kreisen Düren, Euskirchen und Heinsberg waren mehr als 400 Kräfte aus 23 Behörden beteiligt.

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Großangelegter, internationaler Einsatz auch im Kreis Düren. Foto: Polizei
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Zwischen 10 und 19 Uhr waren neben dem Polizeipräsidium Aachen, dem Polizeipräsidium Köln und den zuständigen Kreispolizeibehördenauch das Hauptzollamt Aachen und die Bundespolizei in den Einsatz eingebunden. Auf niederländischer Seite beteiligten sich die Politie Limburg und die Koninklijke Marechaussee. In Belgien wurden die Kontrollen durch Einsatzkräfte der Polizeizonen Weser-Göhl und Eifel sowie der Föderalen Polizei Eupen durchgeführt. Unterstützt wurden diese unter anderem von der Autobahnpolizei Lüttich und dem Zollamt Eupen.

Ziel der grenzüberschreitenden Kontrollen war die Bekämpfung von Alkohol- und Betäubungsmitteldelikten im Straßenverkehr sowie die Bekämpfung von Kriminalität mit den Schwerpunkten Wohnungseinbruch, Betäubungsmittelkriminalität, illegale Einreise und Schleusungskriminalität. Darüber hinaus lag ein besonderer Fokus auf der Kontrolle des Güterverkehrs. Durch die abgestimmten Maßnahmen der Sicherheitsbehörden soll das Sicherheitsgefühl der Menschen in der Euregio Maas-Rhein nachhaltig gestärkt werden.

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Am Ende des Tagfes erbrachte der Einsatz eine Menge Zahlen: Insgesamt wurden 1193 Fahrzeuge und 1794 Personen kontrolliert. Die Einsatzkräfte fertigten 79 Strafanzeigen, darunter 22 wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und sechs aufgrund ausländerrechtlicher Verstöße. Acht Personen wurden festgenommen. Zudem stellten die Beamten 25 Fahrzeugführer fest, die unter dem Einfluss von Alkohol oder Betäubungsmitteln unterwegs waren. In 23 Fällen wurden Blutproben angeordnet. Zwölf Personen verfügten nicht über die erforderliche Fahrerlaubnis. Darüber hinaus wurden 435 Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt, insbesondere wegen Verkehrsverstößen.

Im Kreis Düren hatten Einsatzkräfte mehrere Kontrollstellen eingerichtet und überprüften 118 Fahrzeuge und 161 Personen. Dabei stellten die Beamten fünf Fahrzeugführer fest, die unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln standen. In allen Fällen wurden Blutproben angeordnet. Darüber hinaus wurde ein offener Haftbefehl vollstreckt. Eine weitere Person wurde aufgrund des Verdachts des unerlaubten Aufenthalts im Bundesgebiet festgenommen und an das zuständige Ausländeramt übergeben.

Ein Schwerpunkt lag zudem auf der Kontrolle des gewerblichen Güterverkehrs. Hier wurden unter anderem drei Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten, vier Verstöße gegen die Ladungssicherung sowie drei überladene Fahrzeuge festgestellt. In einem weiteren Fall ahndeten die Einsatzkräfte die verbotswidrige Nutzung eines Mobiltelefons während der Fahrt.

In der Euregio Maas-Rhein mit ihren rund vier Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern arbeiten die Sicherheitsbehörden der drei Länder eng zusammen. Die Zusammenarbeit erfolgt im Rahmen der sogenannten „NeBeDeAgPol“ (Niederländisch-Belgisch-Deutsche Arbeitsgemeinschaft der Polizei). Die Planung und Durchführung gemeinsamer Einsätze gehört zu deren Kernaufgaben.

Unterstützt wurden die Einsatzkräfte durch die europäische Arbeitsbehörde „European Labour Authority“ (ELA). Die Behörde kontrolliert grenzüberschreitend die Einhaltung von Arbeits- und Sozialrechten von Lkw- und Busfahrern. Die gemeinsamen Schwerpunktkontrollen sind Ausdruck der engen Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden in der Euregio Maas-Rhein und werden auch künftig in regelmäßigen Abständen fortgesetzt, heißt es in einer gemeinsamen Presseerklärung.


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