
Das Rhein-Maas Klinikum in Würselen und das Krankenhaus Jülich wollen ihre Zusammenarbeit in der neurologischen Versorgung ausbauen. Das geht aus einer aktuellen Pressemitteilung hervor. Ziel sei es, Patientinnen und Patienten mit Erkrankungen des Nervensystems, insbesondere in Notfällen, schneller und gezielter behandeln zu können.
Demnach übernehme das Rhein-Maas Klinikum künftig die fachliche Betreuung in neurologischen Fragen für das Krankenhaus Jülich. Zudem seien die Abläufe in der Notfallversorgung angepasst und die digitale Zusammenarbeit verbessert worden. So könnten Patientinnen und Patienten mit schweren neurologischen Erkrankungen, etwa bei Verdacht auf einen Schlaganfall, schneller in die spezialisierte Behandlung nach Würselen verlegt werden.
Nach Angaben des Rhein-Maas Klinikums gehöre die dortige Schlaganfallstation zu den wenigen Einrichtungen in der Region, die rund um die Uhr eine umfassende Versorgung anbieten würden.
Professor Christoph Kosinski, Chefarzt der Neurologie am Rhein-Maas Klinikum, wird in der Mitteilung mit den Worten zitiert, durch die engere Zusammenarbeit würden die Fachkenntnisse beider Häuser gebündelt und klare Wege für die Versorgung geschaffen. Gerade in Notfällen sei ein schnelles Handeln entscheidend.
Auch die Weiterbildung der medizinischen Teams ist Teil der Vereinbarung. Ärztinnen und Ärzte aus Würselen würden sich künftig regelmäßig an Fortbildungen im Krankenhaus Jülich beteiligen.
Dr. Christoph Walter, Ärztlicher Direktor des Krankenhauses Jülich, begrüßte die vertiefte Zusammenarbeit. Der direkte Zugang zur neurologischen Expertise des Rhein-Maas Klinikums ermögliche es, insbesondere in schwierigen Fällen schneller die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Beide Krankenhäuser sähen in der Kooperation einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der medizinischen Versorgung in der Region. Die enge Zusammenarbeit soll eine hochwertige Behandlung und kurze Wege für Patientinnen und Patienten ermöglichen.


















