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Netzwerken im Naturschutz

Wie gelingt ehrenamtlicher Naturschutz im Kreis Düren? Natürlich nur mit einer guten Vernetzung. Diese stand bei dem ersten Netzwerktreffen Naturschutz im Kreis Düren besonders im Fokus.

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Zukunftsdorf. Foto: Biologische Station Düren e.V.
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Das Treffen wurde als Abschlussveranstaltung der LEADER-Projekte Zukunftsdörfer Eifel, Zülpicher Börde und Rheinischen Revier an Inde und Rur von den beiden Projektleiterinnen Henrike Körber und Sarah-Maria Hartmann der Biologischen Station im Kreis Düren e.V. ausgerichtet.
„In den Projekten Zukunftsdörfer haben wir viele Menschen kennengelernt, die auf verschiedene Weise im Naturschutz wirken. Sie können sich so viel gegenseitig beibringen und helfen, dass wir sie gerne miteinander vernetzen möchten“, schwärmte Sarah Hartmann von den Projektteilnehmenden. Henrike Körber betonte, dass wir alle die Wahl haben: „Ob wir in überhitzten, artenarmen, versiegelten Städten und Dörfern leben wollen oder ob wir uns unseren Lebensraum selbst ökologisch gestalten wollen und damit Artenvielfalt und Klimaschutz fördern.“

Vernetzung steht auch im Mittelpunkt des gerade gestarteten Projekts „Nachhaltig leben im Revier“ der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Darleen Mikulasch stellte dieses mit einem Impulsvortrag vor und zeigte auf, dass es bereits mehr nachhaltige Initiativen gibt, als man allgemein wahrnimmt. Die Verbraucherzentrale bietet schon jetzt Aktiven die Möglichkeit sich in das NeNa (Netzwerk Nachhaltigkeit) einzutragen, um besser gesehen zu werden und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Die Plattformen sollen auch hier weiter ausgebaut werden.
Im Laufe der anschließenden, angeregten Diskussionen zwischen den Teilnehmenden kristallisierte sich der Wunsch heraus eine Expertenliste für verschiedene biodiversitätsfördernde Maßnahmen mit Kontaktdaten zu erstellen, damit Nachahmende in direkten Kontakt treten können, wenn sie eine Benjes-Hecke, ein Sandarium oder einen Käferkeller anlegen möchten. Diese Liste wird auf der Homepage der Biologischen Station Düren veröffentlicht.

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Für alle, die jetzt noch aktiv werden möchten: Bis September besteht noch die Chance Umsetzungsideen an die Projektleiterinnen heranzutragen und die Sachmittelförderung etwa bezüglich regionalem Saatgut für Wildblumenwiesen und Nisthilfen für verschiedene Tier im und am Gebäude zu genießen. Begünstigt sind allerdings nur Flächen und Gebäude innerhalb der drei beteiligten LEADER-Regionen, Eifel, Zülpicher Börde und Rheinisches Revier an Inde und Rur im Kreis Düren.

Henrike Körber ist bei der Biologischen Station Düren die Ansprechpartnerin für das Rheinische Revier an Inde und Rur. Sie ist telefonisch unter der Rufnummer 02427 / 90584-92 und per Email an henrike.koerber@biostation-dueren.de erreichbar.


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