LiveBlog auf der Homepage des Kreises Düren www.kreis-dueren.de
Wer Hilfe anbieten möchte, kann sich über dieses Portal melden.
Hotline
Der Kreis Düren hat eine Hotline für besorgte Bürgerinnen und Bürger freigeschaltet. Diese dient unter anderem dazu, die Leitstelle des Kreises zu entlasten. Es sollte bitte zunächst 02421 / 221 011 999 angerufen werden, wenn es sich nicht um einen akuten Notfall handelt. Die Erreichbarkeit ist heute, 14. August, bis 22 Uhr und am Samstag und Sonntag von 8 bis 18 Uhr.
Sperrung
Ab sofort (Stand 14.8.) sind die Ausfahrten von der A4 in den Anschlussstellen Düren und Langerwehe gesperrt. Aufgrund des Waldbrandes in der Gemeinde Hürtgenwald werden die Ausfahrten als Rettungszufahrten für die Einsatzkräfte benötigt. Derzeit kann keine Dauer der Sperrung genannt werden.
Sowohl die A4 zwischen Düren und Langerwehe als auch die Auffahrten auf die A4 in den Anschlussstellen Düren und Langerwehe sind weiterhin geöffnet. Dies teilt die Autobahn GmbH des Bundes nun mit.
Stand
Um die Feuerwehr beim Löschen des Waldbrandes im Kreis Düren sowie der Evakuierung von Ortschaften zu unterstützen, koordiniert ein Einsatzstab der Polizei Köln seit den frühen Morgenstunden die polizeilichen Maßnahmen. Das berichtet die Polizei Düren zusammen mit der Polizei Köln.
Vier NRW-Wasserwerfer mit je zehntausend Litern Fassungsvermögen seien auf dem Weg zum Einsatzort. Zudem seien zwei NRW-Polizeihubschrauber mit Löschwasser-Außenlastbehältern, sogenannten Bambi Buckets, im Einsatz. Außerdem seien zwei weitere Hubschrauber, einer davon von der Bundespolizei, dem polizeilichen Einsatzleiter, Leitender Kriminaldirektor Michael Esser, unterstellt. Für Verkehrs- und Absperrmaßnahmen stünden zwei Hundertschaften der Bereitschaftspolizei unter Leitung der Abteilungsführung der Polizei Köln zur Verfügung.
Die Polizei appelliert dringend an die schaulustige Bevölkerung, das Brandgebiet zu verlassen und im Weiteren großräumig zu meiden. Den Anweisungen der Einsatzkräfte soll gefolgt werden.
Weitere Informationen zum Einsatz veröffentliche die Polizei Köln auf den Social Media-Kanälen.
Zuvor hieß es in einer Pressemitteilung des Kreises Düren, dass inzwischen rund 300 Hektar in Flammen stehen. Die Löscharbeiten liefen auf Hochtouren. Der Ortsteil Gey ist nun evakuiert.
Aufgrund der schnellen Ausbreitung des Feuers und der Nähe zur Ortschaft Gey hätten alle Anwohnerinnen und Anwohner ihre Wohnungen und Häuser verlassen müssen. Der Kreis Düren habe zudem den Krisenstab einberufen. Der Mitteilung zufolge sind zahlreiche Einsatzkräfte aus dem gesamten Kreisgebiet, Hilfsorganisationen wie das Technische Hilfswerk (THW), das Deutsche Rote Kreuz (DRK), Malteser, die Bundeswehr und überregionale Hilfe bereits vor Ort.
Insgesamt seien seit Ausbruch des Feuers rund 300 Kräfte im Einsatz. Landrat Ralf Nolten, Kreisbrandmeister Karlheinz Eismar und Bürgermeister Stephan Cranen seien seit der Nacht in Hürtgenwald. Auch zwei Panzer der Bundeswehr seien im Einsatz. Schneisen im Waldgebiet seien gezogen und sollen die Ausbreitung des Feuers eindämmen.
Sollte persönlich Hilfe benötigt werden, könnten sich Betroffene in Hürtgenwald unter 02429 / 3090 melden.





















