Historische Tiefe im Kulturhaus in Jülich: Am Freitag, 4. September, findet um 19 Uhr eine Kuratorenführung mit dem Historiker Wilfried Sauter statt. Dort wird das Leben des Eugen Kampf dargestellt, einem Landschaftsmaler, der sich als Soldat in Flanders Fields wiederfand.
Der 1861 in Aachen geborene Landschaftsmaler Eugen Kampf steht für die Hinwendung der Düsseldorfer Landschaftsmalerei zum Impressionismus. Nach seiner Ausbildung bei Eugen Dücker und weiteren Studien in Brüssel gründete er am Rhein mit anderen den progressiven Künstlerclub St. Lucas und leitete eine Malschule für Damen.
Inspirationen holte er sich bei zahlreichen Studienreisen nach Belgien. Mit Ausbruch des 1. Weltkrieges fand er sich in seinem geliebten Flandern als Soldat wieder. Die Dialogführung von Museumsleiter Marcell Perse mit dem Militärhistoriker Andreas Kupka stellt die Kunst von Eugen Kampf im Kontext der jüngeren Düsseldorfer Landschaftsmalerei vor und spürt dem Bruch nach, der der Erste Weltkrieg für die Kunstentwicklung bedeutete.
Die Veranstaltung ist frei. Der normale Eintritt ist zu entrichten.



















