Strahlender Sonnenschein, bestens gelaunte Reiterinnen und Reiter und jede Menge temperamentvolle Islandpferde: Beim Hestadagar der Islandpferdereiter Kreis Heinsberg e.V. wurde auf dem Margarethenhof bei Familie Wittfeld ein rundum gelungener „Pferdetag“ veranstaltet, wie die wörtliche Übersetzung lautet.
Bei echtem Kaiserwetter zeigten die kleinen vielseitigen Pferde, was in ihnen steckt. In verschiedenen Tölt- und Mehrgangprüfungen konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr Können unter Beweis stellen.
Präzision, feine Hilfen und ein harmonisches Zusammenspiel von Pferd und Reiter waren dabei gefragt, aber auch eine gute Portion Humor. Für die Zuschauer gab es immer wieder beeindruckende Momente, wenn die Islandpferde taktklar und elegant im Tölt über die Bahn liefen oder in den Mehrgangprüfungen ihre verschiedenen Gangarten präsentierten.
Doch ein Hestadagar wäre kein Hestadagar, wenn es ausschließlich um sportliche Höchstleistungen ginge. Neben den klassischen Prüfungen standen deshalb auch einige besonders unterhaltsame Wettbewerbe auf dem Programm.
Beim Sektglastölt galt es, möglichst elegant im Tölt unterwegs zu sein – und dabei natürlich nichts zu verschütten. Hier waren nicht nur die Fähigkeiten des Pferdes, sondern auch die Balance und Nervenstärke der Reiter gefragt.
Bunt wurde es beim Kostümtölt. Pferd und Reiter verwandelten sich in fantasievolle Teams und sorgten mit ihren kreativen Outfits für so manchen Hingucker.
Für Tempo sorgte anschließend das Fahnenrennen. Hier war Tempo gefragt. Spannung und Anfeuerungsrufe waren dabei garantiert.
Besonders viel Gelächter gab es beim Trail. Die verschiedenen Aufgaben verlangten von Pferd und Reiter Konzentration, Vertrauen und ein gutes Zusammenspiel. Doch eine Station stellte die Reiterinnen vor eine ganz besondere Herausforderung: das Schokokuss-Essen.
Während die Pferde ihre Reiterinnen (er)trugen, mussten diese beweisen, dass sie nicht nur sattelfest, sondern auch erstaunlich gelenkig sind. Denn den Schokokuss möglichst elegant aus der vorgesehenen Position zu erreichen, erwies sich für manche als echte akrobatische Herausforderung. Dass dabei der eine oder andere Lacher nicht ausblieb, versteht sich von selbst.
Nachwuchs mit ganz großem Auftritt
Auch die jüngsten Reiterinnen und Reiter waren bereits mit Feuereifer dabei. In der Führzügelklasse und beim Trail zeigten die kleinen Pferdefreunde, dass man für den Islandpferdesport gar nicht früh genug anfangen kann.
Mit viel Konzentration, sichtlichem Stolz und manchmal auch einer kleinen Portion Aufregung meisterten die Nachwuchsreiter ihre Aufgaben. Während die Großen um Tölt, Tempo und Schokoküsse kämpften, sammelten die Kleinsten ihre ersten Turniererfahrungen – natürlich stets gut begleitet und mit viel Unterstützung vom Boden.
Ganz klar: Der Islandpferdenachwuchs steht schon in den Startlöchern. Und wer weiß – vielleicht waren unter den kleinen Reiterinnen und Reitern bereits die zukünftigen Hestadagar-Stars von morgen dabei.
So bot das Hestadagar auf dem Margarethenhof eine gelungene Mischung aus sportlichem Ehrgeiz, Geschicklichkeit und jeder Menge Spaß. Im Mittelpunkt stand dabei stets die Freude am Islandpferd und am gemeinsamen Reiten.
Der wunderschöne Herbsttag und die herzliche Atmosphäre auf dem Margarethenhof taten ihr Übriges. Ein Hestadagar eben, wie er sein soll: Pferde, Reiter, Sonne, gute Laune – und zur Sicherheit ein paar Schokoküsse.
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