Mit diesen neuen Räumen verfügt das Tierheim nun über dringend benötigte zusätzliche Möglichkeiten für die Quarantäne, Behandlung und Genesung von Vögeln, Kleintieren und Katzen. Bislang fehlte für die gleichzeitige Unterbringung so vieler verschiedener Tierarten der Platz, so die Tierschützer.
Besonders Fundtiere kämen häufig in einem schlechten gesundheitlichen Zustand im Tierheim an und benötigten über einen längeren Zeitraum intensive Betreuung und medizinische Behandlung, berichtet Jürgen Plinz vom Tierschutzverein. Ein zusätzlicher Quarantäne- und ein post-operativer Genesungsbereich seien daher dringend erforderlich gewesen.
„Besonders für verwilderte Hauskatzen mussten wir eine weitere wichtige Verbesserung schaffen“, so Jürgen Plinz. Das Katzenschutzteam versuche laut Plinz die unkontrollierte Vermehrung von Streunerkatzen im Kreis Düren einzudämmen. Dafür würden verwilderte Hauskatzen mit Lebendfallen gefangen und zur Kastration ins Tierheim gebracht.
Nach dem operativen Eingriff könnten sich die Tiere im Rekon-Raum von der Operation erholen und würden danach wieder am Fundort in die Freiheit entlassen. Nun stehe für diese Katzen ein geschützter und ruhiger Ort zur Verfügung, an dem sie bei Bedarf auch weiter medizinisch versorgt werden können.
Dafür habe der Verein einen nicht mehr genutzten Raum im Versorgungsgebäude umgebaut. Die Firma Kuss & Rau sei laut Jürgen Plinz hierbei außerordentlich behilflich gewesen.
„Wir sind ganz besonders dankbar für die großzügige Unterstützung langjähriger Förderer und Spender, mit der beide Projekte überhaupt erst realisiert werden konnten“, sagte Plinz bei der Einweihung. Einen wesentlichen Beitrag habe die Ernst und Emma Schäfer-Stiftung geleistet, deren Vorstand sich bei der Einweihung die neuen Räume zeigen ließ.
Weitere bedeutsame Spenden kamen von der Sparkasse Düren sowie der Innecken-Prüss-Stiftung, der Dr. Axe-Stiftung und der Hans-Lamers Stiftung.



















