
Wie Wasserstoff erzeugt, transportiert und in der Praxis eingesetzt werden kann, zeigt die Wasserstoff-Messe am Donnerstag, 26. November, und Freitag, 27. November, im Brückenkopf-Park Jülich. Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Projektträger präsentieren dort aktuelle Entwicklungen, Lösungen und konkrete Anwendungen. Fachvorträge und Diskussionsrunden greifen zudem neue Forschungsergebnisse und Praxisbeispiele auf.
Die ursprünglich vom Kreis Düren geprägte Messe wird erstmals als gemeinschaftliches Regionalformat der Partner des Hydrogen Hubs Aachen fortgeführt. Neben Fachbesuchern sind ausdrücklich auch interessierte Bürger eingeladen, sich über Wasserstoff als Zukunftstechnologie zu informieren und mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik ins Gespräch zu kommen.
Die Messe soll Einblicke in die gesamte Wertschöpfungskette der Wasserstofftechnologie von der Erzeugung über den Transport bis hin zu konkreten Anwendungen bieten. Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Projektträger werden ihre Lösungen vorstellen. Ergänzt wird die Ausstellung durch Fachvorträge und Diskussionsformate, die aktuelle Entwicklungen, Forschungsergebnisse und Praxisbeispiele aufgreifen.
Mit der Weiterführung der Messe will die Region ein gemeinsames Zeichen für den fortschreitenden Strukturwandel setzen. Mehrere Produktionsanlagen für grünen Wasserstoff stehen kurz vor der Inbetriebnahme, Wasserstoffbusse und -fahrzeuge sind bereits im Einsatz, und erste Infrastrukturen wurden aufgebaut. Das Helmholz-Cluster HC-H2 am Forschungszentrum Jülich und das Cluster SupplHyInno Rhineland an der RWTH Aachen treiben die anwendungsbezogene Forschung voran.
„Die Messe zeigt, was in unserer Region bereits erreicht wurde – und was gemeinsam noch möglich ist“, betont Michael F. Bayer, Hauptgeschäftsführer der IHK Aachen. „Erste Wasserstoffanwendungen sind bereits im Einsatz. Diese Entwicklung treiben wir weiter voran: im engen Austausch zwischen Wirtschaft, Forschung, politischen Akteuren und Gesellschaft.“
Eine wesentliche Neuerung wird der Übergang in ein sogenanntes rollierendes Format sein: Die Messe soll im jährlichen Wechsel an unterschiedlichen Orten der Region durchgeführt werden. Für 2027 habe bereits die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Heinsberg Interesse an der Ausrichtung bekundet.
Unternehmen können sich noch als Aussteller beteiligen und ihre Produkte, Dienstleistungen und Innovationen rund um Wasserstoff vorstellen. Interessierte können sich an das Projektbüro des Hydrogen Hubs Aachen wenden, um weitere Informationen zu erhalten und sich anzumelden.
Das Projektbüro ist telefonisch unter der Rufnummer 0241 / 4460116 oder per Email an info@hydrogenhub-aachen.de erreichbar.


















