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Wache steht – neu und modernisiert

Das geschichtsträchtige Pfarrhaus in Broich ist seit 17. April2023 Geschichte. Der Spaten für den Nachfolgebau, den Neubau der örtlichen Feuerwache, erfolgte Ende Mai 2024. Jetzt konnten die Feuerwehrleute nicht nur das Haus beziehen - es ist auch mit geistlichem Segen versehen worden. Die Löschgruppe Broich verstärkt neu und modernisiert den Jülicher Brandschutz.

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Symbolische Schlüsselübergabe an den Löschgruppenführer Volker Schunk. Foto: Björn Honings
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Ein kleiner Schritt war es für Volker Schunk, den Schlüssel zum neuen Feuerwehrgerätehaus entgegenzunehmen, aber ein großer Schritt für den Jülicher Brandschutz war die Einsegnung des neuen Mehrzweck-Feuerwehrgerätehauses in Broich. „Nach rheinischen anderthalb Jahren“, wie Bürgermeister Axel Fuchs die Arbeitszeit rundete, freue er sich, endlich den Schlüssel überreichen zu können. Vor der versammelten Kameradschaft der Feuerwehr, insbesondere der Löschgruppe Broich inklusive der Jugendfeuerwehr, und Vertretern aus Gesellschaft und Politik hielt damit die zweite Jülicher Löschgruppe Einzug in ihr modernisiertes zu Hause.

Im Mai 2024 wurde der demonstrative erste Spatenstich getätigt. Die Fertigstellung des damals auf 3,5 Millionen Euro geschätzten Bauprojektes war auf das Ende des vergangenen Jahres angesetzt. Die Einsegnung durch Diakon Arnold Hecker geschah in Zusammenarbeit mit Bürgermeister Axel Fuchs. Nach einer prägnanten Ansprache, in der er die Arbeit der Feuerwehrleute lobte und deren Einstehen für das Gemeinwohl als gelebte Form der Nächstenliebe Christi bezeichnete, segnete er der die neu errichtete Halle ein. Mit dem Weihwassersprengel (korrekte Bezeichnung: Aspergill) ließ er die Anwesenden nicht ganz trocken, bevor er diesen Fuchs euphorisch in die Hand drückte, und die Menge prompt ein zweites Mal mit Weihwasser benetzt wurde. Jeder solle seinem Nächsten ein Segen sein, erklärte Hecker.

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Ihm sei die Einsegnung der neuen Räumlichkeiten sehr wichtig, so Fuchs, um die schützende Hand Gottes über der Broicher Löschgruppe bei ihrer gefährlichen Arbeit zu wissen. Die so wichtige Arbeit der Feuerwehr brauche gute Rahmenbedingungen, die den Anforderungen der Zeit entsprächen. Am Ende sind knappe drei Millionen Euro in das neue Gebäude geflossen, das zuvor der Pfarrei Heilig Geist gehörte, bevor sie es an die Stadt Jülich übertrug. Das Gebäude bietet in Zukunft sowohl weltlichem als auch geistlichem Engagement ein zu Hause.


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