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Drachen sehen leichtgemacht

Der Herbst ist eigentlich die Zeit der leuchtenden Installationen im Brückenkopf-Park. Doch in diesem Frühjahr sorgen nicht die Herbstmotive für staunende Besucher – sondern gewaltige Drachen. Mit den „Drachenlichtern“ zieht eine neue Lichterausstellung in den Park ein und entführt die Gäste in eine Welt voller Fabelwesen.

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Drachenlichter Brückenkopf
Foto: Oliver Garitz
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Rund 20 animatronische Riesendrachen sind bis zum 21. März im Brückenkopf-Park zu sehen. Die teilweise mehrere Meter großen Figuren verteilen sich entlang eines Rundwegs durch den Park. Einige von ihnen bewegen sich mithilfe aufwendiger Mechanik, andere überraschen zusätzlich mit Spezialeffekten – etwa Rauch, der aus ihren Mäulern aufsteigt und die Drachen manchmal fast lebendig wirken lässt. Alle mechanischen Drachen werden durch Bewegungssensoren ausgelöst, sobald sich Besucher nähern, und setzen sich dann in Bewegung.

Der Rundgang beginnt am Lindenrondell am Eingang des Parks. Von dort aus führt die Route in Richtung Zoo. Aus Rücksicht auf die Tiere bleibt dieser Bereich allerdings ausgespart. Stattdessen schwenkt der Weg kurz davor durch den Wald zurück, vorbei am Spielplatz und schließlich wieder in Richtung Lindenrondell. Wer der empfohlenen Route folgt, erlebt die Installation so, wie sie gedacht ist – denn einige Lichtinstallationen sind gezielt ausgerichtet und könnten sonst blenden. Dabei ist auch ein Drache mit einer Höhe von über drei Metern; er ragt über die Besucher hinweg. Andere Exemplare besitzen gleich zwei oder sogar drei Köpfe und wirken dadurch noch imposanter. Manchmal fühlt man sich beim Rundgang fast wie in „Jurassic Park“ – nur eben mit Drachen. Gerade für Kinder dürfte der Spaziergang durch die beleuchtete Drachenwelt ein echtes Erlebnis werden.

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Organisiert wird die Veranstaltung gemeinsam vom Brückenkopf-Park und dem Unternehmen World of Lights, das auch hinter den bekannten Herbstlichtern steht. „Das Besondere sind natürlich die Drachen. So etwas gibt es hier in dieser Art nicht“, erklärt Andrea Göntgen vom Brückenkopf-Park. Entscheidend sei vor allem das Zusammenspiel aus Figuren und Beleuchtung: „Es ist dieses Gesamtkonzept – ähnlich, wie man es auch von den Herbstlichtern kennt.“

Hinter den Figuren steckt aufwendige Technik. Die Drachen sind sogenannte Animatroniken – eine Mischung aus Mechanik, Elektronik und beweglichen Elementen. Insgesamt wurden etwa 20 Drachen aufgebaut, viele davon aus mehreren Teilen zusammengesetzt, damit sie überhaupt transportiert werden konnten. Für die Installation im Park wurden außerdem zahlreiche Leitungen verlegt: Nach Schätzungen des Technikteams kommen dabei rund zehn Kilometer Kabel zusammen. Wer jetzt befürchtet, dass die beliebten Herbstlichter dadurch ersetzt werden, kann beruhigt sein. Auch sie sollen wieder stattfinden. „Auf jeden Fall – ab Mitte Oktober wieder wie gewohnt“, sagt Göntgen.

Die Drachenlichter sind freitags und samstags von 17 bis 23 Uhr sowie sonntags bis donnerstags von 17 bis 21 Uhr geöffnet. Der Eintrittspreis liegt bei 15 Euro und ist damit fünf Euro teurer als bei den Herbstlichtern. Die Veranstalter begründen dies mit der aufwendigen Technik, die hinter den Drachenfiguren steckt. Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre zahlen zudem einen ermäßigten Eintritt von 7,50 Euro. Die Kassen schließen jeweils eine Stunde vor Veranstaltungsende. Besucher können den Park jedoch jederzeit über die Drehkreuze an den Ausgängen verlassen.

Eines ist sicher: Wer derzeit durch den Brückenkopf-Park spaziert, muss sich nicht wundern, wenn plötzlich ein Drache aus dem Dunkeln auftaucht – vielleicht sogar einer, der Rauch speit. Für Familien und Freunde fantastischer Wesen dürfte der Rundgang damit zu einem ganz besonderen Frühjahrsabend werden.


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