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Wer hat Lust auf ein Ehrenamt?

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Pia-Maria Leifeld (links), leitende Sozialpädagogin, und Vorstandsfrau Ursula Müller freuen sich über Unterstützung bei der täglichen Arbeit. Foto: Stephan Johnen
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Die Lebenswege der Ehrenamtlichen sind genauso individuell wie die Wege, die sie zum Sozialdienst katholischer Frauen (SKF) Jülich geführt haben. Alle eint jedoch, dass sie sich in ihrer Freizeit für andere Menschen einsetzen – ob in der Beratung oder bei der Betreuung von Kindern und Jugendlichen beispielsweise in einer Spiel- und Lernstube oder der Offenen Ganztagsschule.

„Unsere Arbeit ist Beziehungsarbeit. Sie lebt von Bezugspersonen“, rührt Pia-Maria Leifeld, die Leitende Sozialpädagogin des SKF, die Werbetrommel. Denn um die vielfältigen Aufgaben weiter übernehmen zu können, ist der SKF mehr denn je auf das Ehrenamt angewiesen. Zu tun gibt es genug, ob in der Beratungsarbeit oder in der OGS. Begleitet und vor allem vorbereitet auf ihre Aufgaben werden alle Ehrenamtlichen stets vom hauptamtlichen Team des SKF. Ins kalte Wasser wird hier niemand geworfen.Um Beispiele zu finden, wie der Einstieg ins Ehrenamt aussehen kann, reicht ein Blick in den Vorstand.

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Als Linda Madio Ngankeng vor einigen Jahren in der Herzogstadt ankam, suchte sie nach einem Weg, die Stadt zu entdecken und sich einzugewöhnen. Sie durchstöberte das Internet und kam auf die Idee, sich beim SKF sozial zu engagieren. Als ehrenamtliche Hilfskraft übernahm sie eine Tätigkeit in der Allgemeinen Sozialen Beratung mit wöchentlich drei Stunden. Heute ist sie die Zweite SKF-Vorsitzende. Ursula Müller, die im Vorstand für die Finanzen zuständig ist, stieß bereits vor vielen Jahren zum SKF. Bis zum Ruhestand war sie im Finanzwesen eines Industrieunternehmens tätig und hatte keine richtige Vorstellung davon, was „Ruhestand“ eigentlich bedeutet. Sie suchte schnell nach einer Möglichkeit, sich ehrenamtlich zu engagieren und fing vor 24 Jahren in der Spiel- und Lernstube Schweizer Siedlung an.

Ihre berufliche Expertise führte dazu, dass sie auch im Vorstand aktiv wurde – und dies bis heute ist.„Alle entscheiden selbst, wie viel sie sich einbringen wollen“, betont Pia-Maria Leifeld. In der Beratung ist dies schon mit drei Stunden pro Woche möglich. Bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen kommt es auf Kontinuität an, beispielsweise eine Woche „Dienst“ von 14 bis 16 oder 16 bis 18 Uhr. „Wir haben immer das Passende gefunden“, möchte sie Mut machen, es einmal zu probieren.

Hier gibt es weitere Infos
Wer Interesse an einer Mitarbeit hat oder einmal unverbindlich ausprobieren möchte, ob eher die Arbeit in einer Spiel- und Lernstube, der OGS oder in der Sozialen Beratung in Frage kommt, ist willkommen. Auskünfte erteilt Pia-Maria Leifeld unter 02461/50453 oder per E-Mail an Leifeld@skf-juelich.de.

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Stephan Johnen
Kein Muttkrat, aber im Besitz einer Landkarte. Misanthrop aus Leidenschaft, der im Kampf für Gerechtigkeit aus Prinzip gerne auch mal gegen Windmühlen anreitet. Ist sich für keinen blöden Spruch zu schade. Besucht gerne Kinderveranstaltungen, weil es da Schokino-Kuchen gibt, kann sich aber auch mit Opern arrangieren.

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