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Kaffee zum Wohlfühlen

Es war wohl so etwas wie Liebe auf den ersten Blick. Sarah Pinell muss schmunzeln, wenn sie von ihrer ersten „Begegnung“ mit dem Landhaus Blumenthal in Koslar spricht.

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Sie fühlen sich sichtlich wohl in ihrem neuen Refugium: Laura Haag, Sarah Pinell und Lisa Borchert (von links). Foto: Britta Sylvester
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Gemeinsam mit ihrer Schwester Laura Haag und Cousine Lisa Borchert hat sich Konditormeisterin Sarah Pinell – ohne allzu große Erwartungen, wie sie im Nachhinein achselzuckend einräumt – zum ersten Besichtigungstermin aufgemacht. Ihre Tante aus Engelsdorf hatte vom bereits länger leerstehenden Lokal erzählt und vorgeschlagen, sie könnten doch mal gucken.

Der Rest ist Geschichte, heute ziert ein neues Schild den Eingang. Aus der dorfintern „LaBlu“ genannten Gaststätte ist – zumindest offiziell – das Café Molli geworden. „Es hat einfach alles gepasst“, sind sich die beiden Schwestern und ihre Cousine einig. „Der schöne Biergarten, die ganze Location, die netten Vermieter…. Die Voraussetzungen waren einfach gut.“ Und so dauerte es tatsächlich nur ein knappes halbes Jahr vom Kennenlernen zur Eröffnung. Am 3. April lud das Trio zum ersten Mal zu Kaffee und Kuchen und hauchte damit dem einstigen Landhaus Blumenthalt nach gut anderthalb Jahren Still- und Leerstand neues Leben ein. Und die Gäste kamen gerne, zwischenzeitlich waren alle Tische vollbesetzt, berichtet Sarah Pinell strahlend schon um die Mittagszeit.

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Zu diesem Zeitpunkt schien es zwar ein wenig ruhiger, doch herrschte ein ständiges Kommen und Gehen. Neben Blumensträußen und sogar ganzen Bäumchen gab es viel Lob für die gelungene Einrichtung und den ebenso dekorativen wie leckeren Kuchen. Mit viel Liebe zum Detail haben die drei frischgebackenen Geschäftsfrauen zum Beispiel das Geschirr zusammengestellt. So wird der Kaffee, der übrigens in Jülich geröstet wird, aus einer Tasse mit Goldrand serviert, das Gebäck dazu bekommt einen Teller mit Blumenmuster – oder umgekehrt. „Wir lieben schönes, altes Geschirr“, lacht Lisa Borchert, die gemeinsam mit Laura Haag für den Service verantwortlich ist. Warum also sollte Omas Festtagsgeschirr im Keller verstauben, haben sich die Drei gedacht und diverse dekorative Teile einfach „zusammengewürfelt“ und ihnen so zu neuem Glanz verholfen. Die schönsten Exemplare zieren nun zum Teil sogar die Wände.
Die Spielecke soll sukzessive ausgeweitet werden, damit sich auch die jüngeren Gäste wohlfühlen. Ein Stapel Zeitschriften lädt zum Blättern ein und für vierbeinige Begleiter steht auf der Terrasse eine Hundebar bereit. Denn, und das ist den Betreiberinnen besonders wichtig, in ihrem Café Molli sollen sich alle wohl- und aufgehoben fühlen.

Die Karte wird übrigens in den nächsten Wochen ebenfalls noch erweitert. Dann soll es nicht nur Kuchen sondern auch ein tägliches Frühstücksangebot geben. Geöffnet ist das Café immer mittwochs bis sonntags von 10 bis 17 Uhr.


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